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„Kenne den Charakter des Stadions“: ManCity fürchtet das rote Wunder in der Allianz Arena

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Von: Manuel Bonke, Philipp Kessler

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ManCity-Trainer Pep Guardiola warnt vor dem FC Bayern - trotz des 3:0 aus dem Hinspiel. Grund dafür ist aber vor allem Real Madrid.

München – Der FC Bayern München steht mit dem Rücken zur Wand. Nach dem 0:3 im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Manchester City sind die Chancen der Münchner auf ein Weiterkommen gering. Trotzdem schreibt Pep Guardiola (52) seinen Ex-Klub nicht ab.

Ex-Bayern-Coach Guardiola warnt vor dem FC Bayern

„Wir werden ein Finale haben. Die Mannschaft wird am Limit spielen müssen“, betonte der ManCity-Coach, der den FC Bayern zwischen 2013 und 2016 betreute. „Ich kenne den Charakter des Stadions, die Spieler und die deutsche Mentalität. Wir werden hart arbeiten müssen, auch in schlechten Momenten stabil stehen und aggressiv sein müssen, um dieses Spiel zu gewinnen. Wir werden ein Tor erzielen müssen und wollen das Spiel gewinnen. Das ist das, was ich meinen Spielern in die Köpfe einpflanzen will.“

Guardiola warnt seine Stars vor dem Rückspiel am Mittwoch (21 Uhr, DAZN) gegen die kriselnden Bayern. „Wenn ich auf der Gegenseite wäre, und wir hätten 0:3 verloren und gegen Hoffenheim zudem nicht gewonnen, und es gäbe einige Konflikte, dann wird sich die Mannschaft sagen, das ist für uns ein Finale, wir wissen genau, was wir tun müssen, und das werden wir auch tun.“

Pep Guardiola, Trainer des englischen Top-Klubs Manchester City.
Pep Guardiola, Trainer des englischen Top-Klubs Manchester City. © IMAGO/Mike Egerton

ManCity-Trainer Guardiola fürchtet das rote Wunder – FC Bayern wie im Vorjahr Real Madrid?

Offenbar fürchtet Manchester City ein rotes Wunder. Grund dafür sind aber nicht zwingend die Bayern. Nach tz-Informationen steckt vor allem noch das Champions-League-Halbfinale der Vorsaison in den Hinterköpfen der City-Stars.

Das Hinspiel gewann City zu Hause mit 4:3. Im Rückspiel lag die Mannschaft bis Sekunden vor Schluss mit 1:0 in Führung. Real Madrid rettete sich mit einem Doppelpack von Rodrygo (22) noch in die Verlängerung, dort traf Karim Benzema (35) zum 3:1.

Die neugewonnene Defensiv-Stärke macht City Hoffnung

In diesem Jahr soll für die Citizens alles besser werden und es endlich mit dem langersehnten Gewinn des Henkelpotts klappen. Dafür spricht vor allem die neugewonnene defensive Stabilität in den wichtigen Spielen. Guardiola hat in dieser Saison seine Taktik angepasst. In der Abwehr spielen fast nur gelernte Innenverteidiger. Manuel Akanji (27) und Nathan Aké (28) sind zwar keine internationalen Top-Stars, aber aktuell wie der Rest der Mannschaft in Top-Form. Sie haben das Tempo, um mit den Bayern-Flügelspielern mitzuhalten. Wie Ruben Dias (25) schmeißen sie sich in jeden Schuss.

Zudem rückt John Stones aus der Viererkette regelmäßig auf die Sechser-Position neben Rodri (26). DFB-Star Ilkay Gündogan (32) kann dadurch vermehrt seine Stärken im offensiven Mittelfeld neben Kevin de Bruyne (31) ausspielen. Offensiv muss sich City ohnehin keine Sorgen machen. Neben Wunderstürmer Erling Haaland (22) ist vor allem der oft kritisierte Jack Grealish (27) seit der WM stark drauf. Philipp Kessler, Manuel Bonke

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