Gaga-Gerücht aus England

100 Millionen! Neues Angebot für Bayern-Star Robben?

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Arjen Robben steht bem FC Bayern noch bis Sommer 2017 unter Vertrag.

München - Als vor kurzem ein angebliches Angebot für Thomas Müller über 100 Millionen Euro durch die Gazetten rauschte, bezeichnete Bayern-Boss Rummenigge das Urgestein als unverkäuflich. Gilt das auch für Arjen Robben?

Liebe Bayern-Fans, bitte wieder hinsetzen: Der Wahrheitsgehalt der folgenden, neuesten Ausgeburt der in diesen Tagen omnipräsenten Gerüchteküche tendiert aller Wahrscheinlichkeit nach gen null. Und dennoch wollen wir die Information, die an diesem Freitag aus England auf den Kontinent schwappt, nicht vorenthalten.

Die, vorsichtig formuliert, nicht ganz seriöse Zeitung "The Daily Express" berichtet über die aktuellen Transferbemühungen von Manchester United. Objekt beziehungsweise Spieler der Begierde: Arjen Robben vom FC Bayern. Klingt komisch, und ist es wohl auch.

Gibt Manchester United seine Millionen für Arjen Robben aus?

Van Gaal (l.) lockte bereits Bastian Schweinsteiger vom FC Bayern zu ManU.

Öffentlich überliefert ist immerhin, dass der englische Traditionsklub seit Wochen nach Verstärkungen in der Offensive fahndet und auch bereit ist, dafür ordentlich Geld in die Hand zu nehmen. Nachdem das Werben um Pedro (wechselte zum FC Chelsea), Neymar (bleibt beim FC Barcelona), Gareth Bale (bleibt bei Real Madrid), Kevin de Bruyne (geht wohl zu Manchester City) oder Thomas Müller (bleibt beim FC Bayern) scheiterte, geht den Verantwortlichen bei ManU offenbar kurz vor dem Ende der Transferperiode die Düse. Zwar hat man durch die Einkäufe von Bastian Schweinsteiger, Morgan Schneiderlin, Memphis Depay und Matteo Darmian schon insgesamt rund 90 Millionen Euro investiert. Dennoch ist der ManU-Geldbeutel nach wie vor prall gefüllt: Laut "Daily Express" will Coach Louis van Gaal die im Transferbudget noch befindlichen 100 Millionen Euro nun komplett in Arjen Robben investieren. Van Gaal, der 2009 als damaliger Bayern-Trainer Robben von einem Wechsel von Real Madrid nach München überzeugte, will mit dem 31-Jährigen seine Angriffsabteilung im Old Trafford auf Vordermann bringen.

Auch in den Niederlanden wird über Robben und van Gaal spekuliert

Was Bayern-Fans etwas unruhig machen dürfte, ist die Tatsache, dass auch "De Telegraaf" über dieses angebliche 100-Millionen-Euro-Angebot spekuliert - und die niederländische Zeitung zeigte sich in der Vergangenheit gut informiert über Transferaktivitäten holländischer Kicker. Robben soll dem Vernehmen nach sehr erpicht auf eine erneute Kooperation mit van Gaal sein, mit dem er zuletzt in der niederländischen Nationalmannschaft zusammenarbeitete.

Außerdem soll Robben von der Aussicht begeistert sein, bei Manchester United zusammen mit seinem jungen Landsmann Memphis Depay auf den Außenbahnen wirbeln zu dürfen.

Unwahrscheinlich allerdings, dass die Bosse des FC Bayern diese Begeisterung, so sie denn tatsächlich existiert, teilen. Drei Tage, bevor das Transferfenster schließt, wird der Rekordmeister sicher nicht einen seiner besten Spieler ziehen lassen. Es sei denn, man hätte einen Ersatz in der Hinterhand.

Angesprochen auf ein Interesse an Kingsley Coman von Juventus Turin, der ein potenzieller Nachfolge-Kandidat für die Außenbahn sein könnte, sagte FCB-Sportvorstand Matthias Sammer am Rande der Champions-League-Auslosung am Donnerstag in Nyon: "Über den Namen ist in letzter Zeit viel spekuliert worden. Damit es nicht langweilig wird: Schaun mer mal. Wir schauen mal, was die nächsten Tage passiert oder nicht passiert. Ganz einfach. In der Transferperiode ist nichts auszuschließen."

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