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Mané-Transfer zum FC Bayern auf der Zielgeraden: „Lösung zu Beginn der Woche“?

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Von: Manuel Bonke, Philipp Kessler

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Der FC Bayern arbeitet weiter an einer Verpflichtung von Sadio Mané. Für Robert Lewandowski gibt es derweil wohl einen weiteren Interessenten.

München – Der Bayern-Kader für die kommende Saison nimmt weiter Formen an. Nach der ablösefreien Verpflichtung von Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui (24/Vertrag bis 2026) hat auch Mittelfeld-Juwel Ryan Gravenberch (20) am Samstag sein bis 2027 datiertes Arbeitspapier unterschrieben. Der Holländer kommt für eine feste Ablöse von 18,5 Millionen Euro von Ajax Amsterdam. Inklusive Bonuszahlungen kann diese auf 23,5 Millionen Euro steigen.

Nun soll der Transfer von Liverpool-Star Sadio Mané (30/Vertrag bis 2023) eingetütet werden. Auch Julian Nagelsmann (34) hilft dabei mit.

FC Bayern arbeitet an Mané-Deal - Medienbericht über Telefonat mit Nagelsmann

Laut Sky soll der Bayern-Trainer mit Mané telefoniert und ihn gefragt haben, auf welcher Position er sich künftig im Münchner Star-Ensemble sehe. Seine angebliche Antwort: „Ich spiele da, wo ihr mich braucht.“ Damit habe der bodenständige Senegalese einen äußerst positiven Eindruck bei Nagelsmann hinterlassen.

Mané soll sich mit Bayern bereits weitgehend über einen Dreijahres-Vertrag einig sein. Noch hakt es aber an der Ablöse. Liverpool fordert rund 50 Millionen Euro. Das zweite Angebot der Bayern soll 27,5 Millionen Euro feste Ablöse plus erfolgsabhängiger Boni in Höhe von 7,5 Millionen Euro betragen haben. Laut der englischen Zeitung The Telegraph hoffen die Beteiligten auf eine „Lösung zu Beginn der Woche“.

Erneute Wende im Lewandowski-Poker? PSG steigt wohl ins Werben ein

Neuigkeiten gibt es im Transfer-Theater um Robert Lewandowski (33/Vertrag bis 2023). Einem Bericht der französischen Sportzeitung L‘Équipe zufolge steigt auch Paris Saint-Germain in den Poker um den Bayern-Stürmer ein. Luis Campos, der neue Berater des Scheich-Klubs, wolle durch Lewandowski die PSG-Abhängigkeit von Toren von Kylian Mbappé (23) reduzieren. Schon im August 2021 wurde der Pole mit Paris in Verbindung gebracht. Sein Spieleragent Pini Zahavi steht in regelmäßigem Austausch mit den PSG-Bossen, hauptsächlich wegen Neymar (30). Damals wie aktuell fiel der Name Lewandowski in den Gesprächen. Konkret ist es derzeit aber nicht.

Robert Lewandowski winkt nach dem Spiel zwischen dem FC Bayern und Union Berlin in Richtung Tribüne.
Ein Abgang von Top-Stürmer Robert Lewandowski könnte das Transfer-Karussell endgültig in Bewegung bringen. © Frank Hoermann/imago-images

Der Weltfußballer will weiterhin zum FC Barcelona wechseln. Die hoch verschuldeten Katalanen bieten ihm einen Dreijahres-Vertrag, haben bereits eine Offerte von 32 Millionen Euro abgegeben. Zu wenig für den FC Bayern. Für PSG hingegen dürfte die Ablöse kein Problem sein.

Bayern-Bosse wollen an Lewandowski festhalten – erst Mané, dann Kalajdzic?

Lewandowski möchte den Rekordmeister unbedingt 2022 verlassen, betonte dies mehrmals öffentlich mit Knallhart-Aussagen. Vergangene Woche gab es deshalb ein Telefonat zwischen Lewandowski und Sportvorstand Hasan Salihamidzic (45). Tenor: Alle Beteiligten sollten sich beruhigen. Zudem verweisen die Bayern weiterhin auf Lewys bis 2023 gültigen Vertrag – und den werde er aus Sicht der Bosse auch erfüllen.

Unabhängig davon haben die Münchner Stuttgart-Stürmer Kalajdzic (24/Vertrag bis 2023) im Visier. Der Österreicher hängt nach Gesprächen zwischen dem FCB und Berater Sascha Empacher allerdings in der Warteschleife. Priorität hat Mané. (pk, bok)

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