Stolze Summe

Kein Witz! Neuers Hände sind drei Millionen Euro wert

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Gold wert: Die Hände von Manuel Neuer, Torwart des FC Bayern München, sind mit drei Millionen Euro versichert.

München - Diese Hände sind Gold wert: Bayern-Torwart Manuel Neuer hat seine Hände im Falle eines Unfalls für drei Millionen Euro versichern lassen. Ein Klacks im Vergleich zu dem, was ein anderer Star bekommt.

Dieser Wert basiert auf einer Angabe des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Diese Police (eine sogenannte Invaliditätsversicherung) greift, falls Neuer nach einem Unfall nicht mehr als Torwart arbeiten kann. "Ein ausgerenkter Finger ist für ihn dagegen nichts weiter als ein Klacks", berichtet der Versicherungsverband. "Den renkt er sich, so ist zu hören, während eines Spiels ganz einfach wieder selber ein."

Auch in anderen Branchen versichern sich Promis laut GdV ihre wertvollen Hände. So auch der britische Rock-Gitarrist Jeff Beck. Er bekommt pro kaputtem Finger die stolze Summer von einer Million US-Dollar. Was insgesamt zehn Millionen für alle Finger ausmacht.

Cristiano Ronaldo: 103 Millionen Euro - pro Bein

Aber verglichen mit Portugals Superstar und Weltfußballer Cristiano Ronaldo sind diese Summen ein Klacks. Sollte sich der Real-Stürmer so schwer verletzen, dass er nie wieder spielen kann, dann bekommt sein Verein 103 Millionen Euro von der Versicherung - und das pro Bein.

Laut GDV haben mittlerweile vier von fünf Bundesliga-Profis eine Sportinvaliditätspolice abgeschlossen. Als eine Art Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt sie, wenn die Profikicker durch eine Verletzung ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Für ausgewählte Stars schließt auch der Verein eine solche Versicherung ab. Aber nur wenige große Versicherer kümmern sich dabei um dieses Geschäft. Stattdessen haben sich nach Angaben des Gesamtverbandes eine kleine Anzahl Spezialversicherer auf dem Markt für Profisportlerpolicen etabliert.

Dabei tun die Profikicker gut daran, sich gegen mögliche Verletzungen abzusichern. denn laut Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) passieren 67 Prozent aller Unfälle im bezahlten Sport im Fußball. Am häufigsten erleiden die Profis Verletzungen des Sprunggelenks (21,1 Prozent), des Oberschenkels (19,8 Prozent) und des Knies (15,8 Prozent). Gerade der FC Bayern kann vor dem Champions-League-Spiel gegen Manchester City mit zahlreichen Ausfällen (Badstuber, Ribéry und Schweinsteiger) im Kader ein Lied von diesem Risiko singen.

Falls sich ein Spieler schwer verletzt, zahlt übrigens der Verein nur sechs Wochen dessen Gehalt weiter, dann springt die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) ein. "Das Verletzten-Geld wird maximal 78 Wochen gezahlt", sagt VBG-Sprecher Peter Buß der "Sport Bild" (Donnerstagausgabe). "Der Höchstsatz, den die VBG zahlt, liegt derzeit bei 6400 Euro monatlich, ausgehend von einem Höchstjahresverdienst von 96.000 Euro." Allerdings verdienen die meisten Profis deutlich mehr.

FC Bayern: Robben hat gut vrehandelt

Da ist Bayern-Flügelstürmer gut raus. Er hat laut "Sport Bild" aber auch gut mit seinem Verein verhandelt. "Es gibt in Deutschland einige wenige Spitzenspieler, die mit ihren Vereinen vertragliche eine Gehaltsfortzahlung über sechs Wochen hinaus bis zu sechs Monaten vereinbart haben", sagt Uli Baranowsky, Geschäftsführer der Spielergewerkschaft VdV dem Sportmagazin. Welche anderen Profis außer Robben noch so gut verhandelt haben, erfährt man alleridngs nicht.

fro    

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