Jetzt spricht der Youngster

Debütant Friedl: „Das werde ich nie vergessen“

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Marco Friedl ist begeistert von seinem Debüt in der Startelf.

Nach diesem Profi-Debüt hat sich Marco Friedl wohl auch bei Trainer Jupp Heynckes einen Namen gemacht. Doch was denkt der 19-jährige Tiroler über seine Leistung? 

München -  Zu Erinnerung: Auf einer Pressekonferenz vor einigen Wochen wusste Heynckes nur den Vornamen von Friedl. In der Champions League gegen Anderlecht legte der 19-jährige Österreicher am Mittwoch einen guten Auftritt hin. 

Mit viel Einsatz im Zweikampf und einem gutenPassspiel empfahl sich Friedl für weitere Einsätze – auch wenn er beim Gegentreffer etwas zu weit von seinem Gegenspieler entfernt war.

Viel Lob für Friedl

Heynckes hatte dementsprechend viel Lob für Friedl übrig: „Das war sein erstes Spiel, und dann direkt in der Champions League. Ich war sehr zufrieden mit ihm.“ Über das Gegentor sagte Jupp: „Da kann man das Kopfballduell mal verlieren, aber ich denke nicht, dass das die Ursache war. Es sind auch vorher schon Fehler gemacht worden.“ Teamkollege Sebastian Rudy sah es ähnlich: „Ich finde, dass er ein gutes Spiel gemacht hat. Er war in den Zweikämpfen hart drin, er hat viele Zweikämpfe gewonnen. Er hatte es natürlich auch nicht leicht, weil wir als Mannschaft auch nicht so gut aufgetreten sind. Aber er hat seinen Job sehr gut erledigt, sich vor allem auch in der zweiten Halbzeit teilweise offensiv eingeschaltet. Ich denke, da kann er drauf aufbauen.“

Über seine Leistung sagte der Tiroler nach dem Spiel selbst: „Es war in Ordnung. Es ist Champions League, das ist etwas was ich noch nie in meinem Leben gespielt, nur von außen gesehen habe.“

So hat Marco Fried in der Nacht vor der Partie geschlafen

Bereits nach dem Abschlusstraining am Dienstag kündigte „Don Jupp“ Friedl gegenüber den Start­elf-Einsatz an. „Der Trainer meinte, ob ich mir das zutraue. Ich habe gesagt: auf jeden Fall! Es war aber schon überraschend, ich habe damit nicht gerechnet. Dass es so gekommen ist, ist umso schöner“ freut sich der Verteidiger. In der Nacht vor der Partie habe er zwar gut geschlafen, am Spieltag selbst sei er aber permanent aufgeregt gewesen.

Auf dem Platz war bei ihm von Aufregung aber keine Spur. Der schönste Moment? Da muss der Ösi-Youngster nicht lange überlegen: „Die Hymne! Gänsehaut überall. Das werde ich mein Leben lang nicht vergessen.“ Bereits während der Asien-Tour im Sommer wurde Friedl regelmäßig eingesetzt und viele rechneten zeitnah mit seinem Debüt. Doch das verzögerte sich, weil Ex-Coach Carlo Ancelotti und auch Heynckes Rafinha regelmäßig auf links einsetzten. „Es war für mich persönlich ein bisschen schade, dass es nicht etwas eher geklappt hat, aber dafür ist es jetzt um so schöner“, meint der Verteidiger, der bereits 2008 vom FC Kufstein in die Bayern-Jugend wechselte.

Das passiert mit dem Debüt-Trikot

Übrigens – einen genauen Plan, was mit seinem Debüt-Trikot passiert, hat Friedl schon: „Es bleibt auf alle Fälle in der Familie. Es ist etwas Besonderes.“ Jetzt muss nur noch geklärt werden, wer das Trikot als Präsent erhält: die Mama oder der Papa.

Manuel Bonke

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