Lebenslänglich wegen Polizistenmords für Reichsbürger

Lebenslänglich wegen Polizistenmords für Reichsbürger

"Sind die Schritte zu schnell gegangen"

Ribéry-Comeback ungewiss: Sammer räumt Fehler ein

+
Franck Ribéry (l.) fällt seit Mitte März aus, Matthias Sammer (r.) hat Fehler eingestanden.

München - Vor über sechs Wochen verletzte sich Franck Ribéry am Sprunggelenk, ein zeitnahes Comeback ist weiter nicht in Sicht. Sportvorstand Matthias Sammer gesteht Fehler des FC Bayern ein.

Ein serbisches Sprichwort besagt: "Ungeduld ist ein schnelles Pferd, aber ein schlechter Reiter" und bedeutet: "Wer ungeduldig ist, kommt vielleicht schneller ans Ziel, aber lange nicht so gut vorbereitet. Manchmal kommt der Ungeduldige dadurch auch gar nicht an."

Sammer: Wir müssen Ribéry langsam wieder hinkriegen

Was das mit dem FC Bayern zu tun hat? In Sachen Franck Ribéry sehr viel. Der Franzose ist seit sechs Wochen verletzt - wegen einer eigentlich nicht sehr schweren Sprunggelenksverletzung, die er sich im Achtelfinal-Hinspiel gegen Schachtjor Donezk zuzog. Weil der FC Bayern und der Franzose ungeduldig ein Comeback herbeisehnten, stieg Ribéry nur neun Tage später schon wieder ins Mannschaftstraining ein. Zu früh, wie sich im Nachhinein herausstellte, der 32-Jährige kann sich nach wie vor nur auf dem Fahrrad sportlich betätigen.

FCB-Sportvorstand Matthias Sammer hat nun im "kicker" eingeräumt, dass „wir die Schritte zu schnell gegangen sind. Die Ungeduld und die Belastung für Ribéry waren zu groß, der Zeitpunkt für eine Rückkehr des Dribbelkönigs ist ungewiss. "Wir müssen jetzt sehen, dass wir ihn langsam wieder hinkriegen“, sagt Sammer: "Die Zeit, die er braucht, kann man nicht vorhersagen.“

"Das nagt ganz schön an ihm"

Im Halbfinale des DFB-Pokals am kommenden Dienstag gegen Borussia Dortmund wird Ribéry kein Thema sein, vielleicht klappt es mit seiner Beteiligung an den Halbfinalpartien der Champions League (5./6. und 12./13. Mai). Die Ungewissheit und die unfreiwillige Pause stören den Seelenfrieden des Flügelspielers. "Das nagt ganz schön an ihm", gibt Sammer Einblick in Ribérys Seelenleben: "Es ist eine hammerblöde Situation für ihn."

Auch bei den Kollegen scheint sich der Franzose in den letzten Tagen und Wochen rar gemacht zu haben. "Ich habe ihn zuletzt nicht so oft gesehen. Wenn man ihn aber sieht, merkt man schon, dass es ihm fehlt, auf dem Platz zu stehen", bestätigt Innenverteidiger Jerome Boateng.

Auch interessant

Meistgelesen

Neuer Versuch: Zidane will Alaba zu Real locken
Neuer Versuch: Zidane will Alaba zu Real locken
Nach Ancelotti-Trennung: Inter will Vidal im Winter holen
Nach Ancelotti-Trennung: Inter will Vidal im Winter holen
Vorsicht, Bayern! Am Mittwoch geht es schon um alles
Vorsicht, Bayern! Am Mittwoch geht es schon um alles
Bayern empfängt Celtic: So knackt Jupp die Schotten
Bayern empfängt Celtic: So knackt Jupp die Schotten

Kommentare