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De Ligt feiert doppelte Premiere: Neuer Abwehrchef erklärt seine Boss-Rolle

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Von: Manuel Bonke, Philipp Kessler

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Matthijs de Ligt ist endgültig beim FC Bayern angekommen. Der neue Abwehrchef erzielte bei seinem Startelfdebüt direkt ein Tor.

München – Für Matthijs de Ligt (23) stand außer Frage, dass sein Kopfballtreffer nach einem Eckball regulär gefallen war. „Ich hatte keine Idee, was der Schiedsrichter meinte. Ich dachte, dass vielleicht irgendwo ein Foul war. Für mich war klar, dass es kein Handspiel von mir war. Zum Glück hat der Schiedsrichter das dann auch so gesehen“, berichtete der Niederländer nach dem 7:0-Sieg des FC Bayern.

Matthijs de Ligt: Bayerns neuer Abwehrboss erklärt den Kantersieg und sein Tordebüt

Der Ball prallte im Kopfballduell nämlich nicht an die bandagierte Hand von de Ligt, sondern an die des Bochumers Cristian Gamboa. Das zeigte die Video-Überprüfung deutlich. Also zählte der erste Bundesligatreffer des neuen Abwehrchefs, der zum zwischenzeitlichen 2:0 führte.

Matthijs de Ligt feiert sein erstes Pflichtspieltor im Bayern-Trikot.
Matthijs de Ligt feiert sein erstes Pflichtspieltor im Bayern-Trikot. © Eibner-Pressefoto/Boia Gabriel/Imago

Erster Startelfeinsatz, erstes Tor – und das erste Mal zu null gespielt. Ein tolles Gefühl! Wir haben fokussiert gespielt, Druck auf den Ball ausgeübt und immer nach vorne gepresst. So schießt du dann eben sieben Tore“, bilanzierte de Ligt.

FC Bayern: de Ligt schmorte zu Saisonbeginn auf der Bank – jetzt spricht er über seine Bossrolle

Dass er die ersten drei Pflichtspiele zunächst auf der Bank schmorte, war für den bulligen Blondschopf kein wirkliches Problem. „Zuerst war es wichtig, fit zu werden. Jeder sieht, mit welch hoher Intensität wir spielen. Dafür habe ich hart gearbeitet“, berichtete der Innenverteidiger und erklärte seine Rolle wie folgt: „Ein Abwehrspieler in meiner Rolle muss viel sprechen. Denn: Wir greifen mit vielen Spielern an und wenn man den Gegner nicht im Auge behält, wo er Konter setzen kann, wird es schwierig für uns.“

Gegen Bochum sei es wichtig gewesen, die Mitspieler auf die richtigen Positionen zu dirigieren: „Bochum hatte nicht wirklich viele Konter-Möglichkeiten. Von dem her haben wir einen guten Job gemacht.“ Das sah auch Trainer Julian Nagelsmann (35) so: „Matthijs nimmt eine sehr gute Entwicklung.“ (bok, pk)

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