Diagnose da: So lange fehlt Müller dem FC Bayern

Diagnose da: So lange fehlt Müller dem FC Bayern

Marokkaner stellt simple Rechnung auf

Vier Tore gegen Barca? Benatia glaubt an das Wunder

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Medhi Benatia.

München - Vor dem Halbfinal-Rückspiel gegen den FC Barcelona hilft dem FC Bayern wohl nur noch ein echtes Fußball-Wunder. Einer glaubt ganz fest daran: Medhi Benatia.

Der FC Bayern hat in dieser Saison in der Champions League schon so manche brenzlige Situation überstanden: Nach dem 0:0 im Hinspiel bei Schachtjor Donezk machte sich der ein oder andere zumindest kleine Gedanken über ein vorzeitiges Ausscheiden. Im Rückspiel zerlegte man die Gäste aus der Ukraine mit 7:0. Und nicht zuletzt natürlich die Gala im Viertelfinale gegen Porto. Das Wort "chancenlos" scheint sich im Wortschatz der Roten nur sehr widerwillig Gebrauch zu finden. So auch bei Medhi Benatia. Denn der hat das Finale der Königsklasse in Berlin alles andere als abgeschrieben.

Gegenüber der französischen Zeitschrift L'Equipe gab sich der Verteidiger kämpferisch: "Wenn wir nicht daran glauben würden, könnten wir doch gleich zu Hause bleiben, oder? Sicher, es wird bestimmt nicht einfach. Aber wir haben große Spieler und noch alle Chancen, es besser als im Hinspiel zu machen."

Möglicherweise zieht Benatia sein Selbstvertrauen auch einfach aus den starken 20-25 Minuten der zweiten Halbzeit, in der die Bayern ihre Gegner in die eigene Hälfte drückten. Zwar lobt er auch das Barca-Sturmtrio Messi, Neymar und Suarez für ihre "Geniestreiche in Sekundenbruchteilen", die im Hinspiel für die Katalanen den Unterschied machten, aber: "Wir haben gezeigt, dass wir zu Hause in der Lage sind, viele Tore zu schießen. Warum nicht auch gegen Barca?"

Der erst in dieser Saison an die Isar gewechselte Marokkaner stellt eine simple Rechnung auf. "Schießen wir schnelles ein Tor, können wir auch 4:0 gewinnen. Wir brauchen bestimmt das perfekte Spiel, aber wir gehen da rein, um weiterzukommen", so Benatia.

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Betrachtet man das Hinspiel im Camp Nou muss man zwar feststellen, dass die Bayern aus ihren wenigen Möglichkeiten nicht eine wirklich gefährliche Chance kreierten, doch für den Innenverteidiger steht fest: Da geht noch was! Wer weiß, vielleicht schafft es Bayern ja tatsächlich, Barcelona zu überrumpeln. Dass sie das drauf haben, haben sie in der laufenden Saison schon mehrfach bewiesen. Sei es beim 7:1 in Rom, beim 7:0 gegen Donezk oder beim 6:1 gegen den FC Porto.

bix

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