Außenverteidiger im Gespräch

Wechsel zum FCB? Englisches Mega-Talent hat über seine Zukunft entschieden

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Aaron Wan-Bissaka (l.) soll das Interesse des FC Bayern geweckt haben. Nun scheint ein anderer Klub zuzuschlagen.

Im Sommer wird sich das Transferkarussell beim FCB kräftig drehen. Eine Rolle sollte dabei möglicherweise ein Kicker von Crystal Palace spielen. Jetzt hat sich das Mega-Talent entschieden.

Update vom 3. Mai, 10.50 Uhr: Borussia Dortmund, Manchester United, FC Arsenal und der FC Bayern München. Die Liste der angeblichen Interessenten war lang. Nun hat Abwehr-Ass Aaron Wan-Bissaka über seine Zukunft entschieden. Der Rechtsverteidiger möchte offenbar gar nicht wechseln, sondern weiter bei seinem Jugendklub Crystal Palace bleiben. 

„Ich bin bei Crystal Palace, hier habe ich Vertrag, und hier werde ich auch in der nächsten Saison sein“, so der 21-Jährige gegenüber dem Evening Standard. „Mein Vertrag läuft noch drei Jahre. Das sagt mir, dass ich hier sein werde. Das ist alles, worauf ich mich jetzt fokussieren kann.“ Für eine Verpflichtung wären laut der Sun rund 47 Millionen Euro fällig gewesen. Eine Summe, die der FC Bayern wohl ohnehin nicht bereit war, auf den Tisch zu legen. 

In der aktuellen Premier-League-Saison absolvierte Wan-Bissaka 33 Spiele und gab dabei zwei Assists. Der zweifache U21-Nationalspieler Englands wurde erst kürzlich zum Spieler der Saison von Crystal Palace gewählt und erhielt dabei ganze 59 Prozent der Fan-Stimmen. 

Mega-Talent zum FCB? Englischer Top-Klub funkt wohl dazwischen

Update vom 28. März: Das 21-jährige Abwehrtalent Aaron Wan-Bissaka wurde zuletzt mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht. Der Engländer steht in London bei Crystal Palace unter Vertrag und spielt eine starke Saison. Er hat in der Vergangenheit das Interesse mehrerer Top-Klubs geweckt, nun soll ein Verein seine Bemühungen um den Verteidiger intensiviert haben. 

Wie die Sun berichtet, plant Manchester United im Sommer eine Transferoffensive zu starten. Dabei sollen laut dailymail insgesamt 170 Millionen Pfund, also umgerechnet fast 200 Millionen Euro, locker gemacht werden. Ganz oben auf der Wunschliste der „Red Devils“ stehe dabei auch Aaron Wan-Bissaka. Zudem habe United Harry Maguire (Leicester City), Declan Rice (West Ham) und Dortmunds Jadon Sancho als potenzielle Verstärkung für die kommende Saison auserkoren. 

Auffällig ist, dass alle der vier genannten Spieler in der englischen (Jugend-)Nationalmannschaft spielen. Während Wan-Bissaka für die U21 aktiv ist, kamen Rice (insgesamt 2 Länderspiele), Sancho (4) und Maguire (18) in den jüngsten Spielen der A-Nationalmannschaft zum Einsatz. Der englische Rekordmeister möchte in Zukunft wohl wieder vermehrt auf Spieler von der Insel setzen.

Bayern jagen Mega-Talent - doch auch andere wollen den Rechtsverteidiger

Update 12. März: Kaum macht das offenbare Interesse des FC Bayern die Runde, schaltet sich scheinbar der nächste große Name in das Wettbieten ein. Manchester United soll den Rechtsverteidiger Aron Wan-Bissaka bereits intensiv gescoutet haben, wie eine nahestehende Quelle des englischen Rekordmeisters gegenüber der „Sun“ erzählt: „Scouts waren in Burnley und Brighton vor ein paar Wochen. Seit Dezember wurde er bereits über zwölf Mal gesichtet.“ 

Dabei soll der 21-Jährige mit seinen Leistungen total überzeugt haben. Auch United-Trainer Ole Gunnar Solskjaer soll ein Fan des Verteidigers sein, dessen Preisschild laut Sun bei rund 47 Millionen Euro liegen soll. Eine stolze Summe, die Wan-Bissaka zum teuersten FCB-Transfer aller Zeiten machen würde. Sollte Solskjaer nicht wieder dazwischen funken.  

Lotst der FC Bayern einen Premier-League-Shootingstar an die Isar?    

Update 05. März: Nachdem das Interesse des FC Bayern an Rechtsverteidiger Aron Wan-Bissaka von Crystal Palace abzuklingen schien, kommt nun offenbar wieder neue Bewegung in die Personalie. Wie Sky Sports berichtet, beobachtet der FC Bayern den 21-Jährigen, der sich mit starken Leistungen in die U21-Nationalmannschaft Englands gespielt hat.

Ein möglicher Transfer dürfte allerdings nicht billig werden. Wan-Bissakas Vertrag bei den Londonern ist noch bis 2022 datiert. Bei transfermarkt.de  wird sein Marktwert auf 25 Millionen Euro taxiert.

Blitzt Bayern beim nächsten England-Talent ab? Anderer Verein hat wohl die Nase vorn

Erstmeldung vom 26. Februar: Glaubt man Bayern-Präsident Uli Hoeneß, wird der FC Bayern im Sommer richtig auf dem Transfermarkt zuschlagen und den Umbruch vorantreiben. Dabei stehen, bis auf Torhüter, wohl Spieler aller Positionen auf dem Einkaufszettel des Rekordmeisters.

Sportdirektor Hasan Salihamidzic soll schon dabei sein, das zukünftige Bayern-Team zusammenzustellen. Uli Hoeneß Aussagen im Doppelpass zufolge haben die Bayern dabei schon einige Spieler sicher. Ein Spieler, den der Rekordmeister dabei laut The Sun auf der Liste hat, ist Aaron Wan-Bissaka. 

Harte Konkurrenz für Bayern: Anderer Verein wohl in der Pole-Position

Aaron Wan-Bissaka (l.) geht auch dahin, wo es wehtut.

Der Youngster von Crystal Palace ist auf der Rechtsverteidigerposition zuhause und hat in dieser Saison den Schritt zum Stammspieler beim englischen Erstligisten geschafft. Insgesamt 28 Spiele, davon 25 in der Premier League, absolvierte der 21-Jährige bisher in dieser Saison. Das weckt auch anderswo Begehrlichkeiten.

So sollen neben dem FCB auch Borussia Dortmund, Manchester City und der FC Arsenal am Außenverteidiger interessiert sein. Während City mittlerweile von einem Transfer Abstand genommen hat, wäre Wan-Bissaka in Dortmund als Nachfolger von Lukas Piszczek vorgesehen. 

Favorit auf eine Verpflichtung des Außenverteidigers ist aber der FC Arsenal. Die Gunners sollen bereit sein, die von Crystal Palace geforderten 46 Millionen Euro für Wan-Bissaka zu bezahlen. Der Vertrag des 21-Jährigen läuft noch bis 2022.

FC Bayern: Wäre eine Verpflichtung von Wan-Bissaka sinnvoll?

Beim FC Bayern könnte der Brite die Planstelle von Rafinha, der den Klub im Sommer verlassen wird, übernehmen. Allerdings ist Wan-Bissaka weniger flexibel als Rafinha und kann nur auf der rechten Seite agieren. 

Mit Benjamin Pavard hat der FCB außerdem bereits einen Spieler verpflichtet, der auch als Rechtsverteidiger eingesetzt werden kann. Dass der Rekordmeister noch einmal fast 50 Millionen Euro für einen weiteren Spieler auf dieser Position hinlegen würde, erscheint deshalb mehr als fraglich.

sh

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