Rom-Verteidiger

Guckt Bayern bei Benatia in die Röhre?

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Mehdi Benatia war erst im vergangenen Sommer von Udinese zur Roma gewechselt, steht nun aber wieder auf dem Absprung.

München - Dass die Bayern einen Mann für die Abwehr suchen, ist kein Geheimnis. Doch die ganz dicken Fische auf dem Transfermarkt scheinen einfach nicht an der Münchner Angel anbeißen zu wollen.

Das Beste ist gerade gut genug für den FC Bayern, doch was, wenn die Besten sich anders entscheiden? Dass der deutsche Rekordmeister auf der Suche nach einem (Innen-)Verteidiger von Weltklasseformat ist, gilt als gesichert. Die Liste der potenziellen Neuzugänge ist lang. In ganz Europa fahndet der FC Bayern nach Verstärkung. Doch natürlich ist der Doublesieger nicht der einzige Topclub, der sich auf dem Transfermarkt umschaut.

Zuletzt hatten die Bayern das Nachsehen gegenüber Paris St. Germain. PSG, gepimpt mit den Scheichmillionen aus Katar, zog mit David Luiz vom FC Chelsea den bislang dicksten Transferfisch dieses Sommers an Land - mit einer kolportierten Ablösesumme von 50 Millionen Euro. Machbar wäre ein Transfer in dieser Größenordnung sicherlich auch beim FC Bayern - am Montag bescheinigte eine Studie aus England, dass der FC Bayern die wertvollste Marke im Clubfußball ist. Doch ob die Bosse Karl Hopfner, Karl-Heinz Rummenigge und Matthias Sammer auch willens sind, so viel Geld auszugeben, steht auf einem anderen Blatt.

Benatias Berater zu Verhandlungen in Barcelona

Nun droht jedenfalls der nächste interessante Spieler den Bayern durch die Lappen zu gehen. Mehdi Benatia vom AS Rom scheint kurz vor der Unterschrift beim FC Barcelona zu stehen. Die Katalanen fahnden nach einem Nachfolger für Carles Puyol, der seine Karriere verletzungsbedingt beendet hat. Neben den Bayern sind auch Manchester City und der FC Chelsea am französisch-marokkanischen Verteidiger interessiert. Sammer hatte erst kürzlich gegenüber der "Sportbild" das Interesse am 27-Jährigen eingeräumt: "Wir wissen natürlich, was er kann."

Doch Barca scheint die Nase vorn zu haben im Rennen. Wie die französische "France Football" berichtet, weilt Benatias Berater derzeit im Barca-Hauptquartier, um die Verhandlungen voranzutreiben. Der Spieler selbst hatte erst kürzlich erklärt: "Barcelona, Bayern und Manchester City - davon träumt jeder Fußballprofi. Ich bin jetzt in einem Alter, wo ich mir Gedanken machen muss, wenn Angebote solch großer Vereine kommen." Zwar habe er noch einen Vierjahresvertrag beim AS Rom und er fühle sich sehr wohl beim italienischen Hautstadtclub, doch Gespräche über eine Gehaltserhöhung seien bislang ergebnislos geblieben.

Rückblick: Die Double-Saison der Bayern

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Gut möglich aber, dass der Wechsel zu Barcelona noch am lieben Geld scheitert: Angeblich haben die Römer eine Ablösesumme von 40 Millionen Euro aufgerufen, Barca will aber offenbar maximal 25 Millionen Euro investieren.

dh

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