Duo kennt sich sehr gut

Messi-Kumpel bei Barca auf dem Abstellgleis - bei den Bayern dürfte vor allem einer hellhörig werden

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Ivan Rakitic (2.v.r.) muss den FC Barcelona im Sommer offenbar verlassen.

In Barcelona scheint man nicht mehr auf die Dienste von Ivan Rakitic zu setzen. Dass Niko Kovac den Kroaten gut kennt, könnte dem FC Bayern für etwaige Verhandlungen nutzen.

Update vom 15.02.2019: Rakitic in Barcelona auf dem Abstellgleis

Beim FC Barcelona gehört er seit Jahren zu den zuverlässigen Adjutanten von Superstar Lionel Messi. Doch offenbar steht Ivan Rakitic beim spanischen Spitzenklub nicht mehr ganz so hoch im Kurs.

Das für gewöhnlich gut unterrichtete katalanische Blatt Sport berichtet, dass der Kroate den Messi-Klub im Sommer wohl verlassen muss. Rakitic habe bereits mehrfach versucht, seinen im Jahr 2021 auslaufenden Kontrakt zu verlängern. Bei den Verantwortlichen sei er damit jedoch stets auf taube Ohren gestoßen.

Kaum verwunderlich, dass die Dienste des technisch beschlagenen Mittelfeldmannes bei vielen anderen europäischen Spitzenklubs gefragt sind. Sport vermeldet, dass neben dem FC Chelsea und Manchester United auch der FC Bayern seine Fühler nach Rakitic ausgestreckt haben soll. 

Vermitteln könnte in diesem Fall Niko Kovac. Zum Ende seiner aktiven Karriere traf der FCB-Coach in der kroatischen Nationalmannschaft noch auf den jungen Rakitic. Auch aus seiner Zeit als Trainer der „Vatreni“ kennt Kovac den Landsmann gut. Gemeinsam bestritt das Duo im Jahr 2014 die Weltmeisterschaft in Brasilien, schied dabei jedoch in der Vorrunde aus.

Niko Kovac (li.) und Ivan Rakitic (r.) bei der kroatischen Nationalelf.

Für einen etwaigen Rakitic-Abgang hat der FC Barcelona bereits vorgesorgt. Vor wenigen Wochen vermeldeten die Katalanen die Verpflichtung von Ajax-Wunderkind Frenkie de Jong. Um dessen Dienste hatte dem Vernehmen nach auch der FC Bayern gebuhlt.

Video: Rakitic zum FC Bayern München

Update vom 27.11.2018: Rakitic schließt Wechsel zum FC Bayern nicht aus

Im Sommer wurde Ivan Rakitic mit einem Wechsel zum FC Bayern München in Verbindung gebracht. Auch der Barca-Star bestätigte im Nachhinein, dass zahlreiche Top-Klubs Interesse gezeigt hatten. Am Ende entschied er sich jedoch für einen Verbleib bei den Katalanen. Doch wie sieht es in den nächsten Jahren aus? Kehrt Rakitic in die Bundesliga zurück? 

Im Interview mit Goal und Spox antwortete er mit einem Schmunzeln auf die Frage, ob es ihn reizen würde, für den FC Bayern zu spielen: „Da müssen wir mal Niko (Kovac) anrufen oder vielleicht mal schauen, ob Manu (Neuer) da was machen kann mit Uli Hoeneß.“ Die Bundesliga sei für ihn immer etwas sehr Spezielles gewesen, betont Rakitic. Ob er eines Tages zurückkehren wird, werde man sehen. 

„Aber für mich zählt die Bundesliga nach wie vor zu den absoluten Top-Ligen. Mit Bayern, Dortmund und Schalke sind schließlich auch Top-Mannschaften dabei. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, wird Manu mich bestimmt anrufen“, fügt der Mittelfeld-Motor von Barca mit einem Grinsen hinzu. 

Ivan Rakitic spielte von 2007 bis 2011 beim FC Schalke 04, bevor er den Schritt in La Liga zum FC Sevilla wagte. 2014 folgte schließlich der Wechsel zum FC Barcelona.

Update vom 05.09.2018: Rakitic bestätigt Angebote von Top-Klubs

Der FC Bayern München soll in der Transferperiode ein Auge auf Ivan Rakitic geworfen haben. Doch auch andere Top-Klubs sollen an dem zentralen Mittelfeldspieler interessiert gewesen sein. Diese Medienberichte hat Ivan Rakitic nun bestätigt. Ihm lagen Offerten von großen Vereinen vor. Am Ende entschied sich der kroatische Nationalspieler aber für einen Verbleib beim spanischen Meister.

„Ich habe die Gerüchte über meinen Abschied aus Barcelona mitbekommen. Und es gab Angebote, einige Top-Klubs wollten mich“, verrät Rakitic gegenüber Novi list, einer kroatischen Tageszeitung, die von goal.com zitiert wird. Aber: „Ich sprach mit meiner Frau darüber und wir kamen zu dem Schluss, dass ich hier glücklich bin und stolz, Teil dieses Vereins zu sein. Es ist noch nicht an der Zeit, zu gehen - und wem würde es leicht fallen, Barcelona zu verlassen?!“ Ob der FC Bayern München tatsächlich unter den Interessenten war, hat der Kroate aber nicht verraten. Aufgrund der medialen Berichterstattung über die Gerüchte um ein FCB-Interesse ist dies aber zumindest nicht auszuschließen. 

Update vom 20.08.2018: Rakitic will seinen Vertrag erfüllen

Zuletzt hatten sich in deutschen und spanischen Sportmedien die Berichte gehäuft, dass der FC Bayern München eine Auge auf Ivan Rakitic vom FC Barcelona geworfen habe. Der kroatische Vizeweltmeister solle demnach der Wunschspieler von FCB-Coach Niko Kovac sein, der den Mittelfeldspieler aus seiner Zeit in der kroatischen Nationalmannschaft noch gut kennt. Rakitic steht in Barcelona noch bis 2021 unter Vertrag, die in Spanien gesetzlich verpflichtende Ausstiegsklausel für den 30-Jährigen liegt bei 125 Millionen Euro. Höchst unwahrscheinlich, dass die Bayern nach den jüngsten Äußerungen von Uli Hoeneß ausgerechnet für einen Spieler im fortgeschrittenen Fußballeralter so viel Geld auf den Tisch legen. 

Natürlich wären auch Verhandlungen mit dem FC Barcelona über die Ablöse eine Option, allerdings wäre in diesem Szenario ein kommunizierter Wechselwunsch von Rakitic ein echter Trumpf für die Bayern. Doch genau daran scheint es nach Informationen von Sport1 zu scheitern. Demnach wolle Rakitic seinen Vertrag in Katalonien erfüllen und danach bei seinem Ex-Klub FC Sevilla seine Karriere ausklingen lassen. Insbesondere die Stadt Sevilla habe es dem ehemaligen Schalker angetan, so eine im Bericht nicht näher genannte Quelle aus dem Umfeld des kroatischen Nationalspielers.

Haben die Bayern ein Auge auf Rakitic geworfen?

München - Obwohl der Start der neuen Bundesliga-Saison vor der Tür steht, dreht sich das Spieler-Karussell ununterbrochen weiter. Während die Bayern erst vor wenigen Wochen mit der Verpflichtung von Wunderkind Alphonso Davies (17) aus Kanada überraschten und den Offensivspieler mit einem Vertrag bis einschließlich 2023 an den Rekormeister banden, könnte nun ein weiterer Transfer-Hammer auf der Liste stehen. Zumindest wenn es nach der Sport-Bild geht. Demnach stünde ein Name bei Trainer Kovac ganz oben auf der Wunschliste: Ivan Rakitic. 

Kommt nach Shooting-Star Alphonso Davies nun ein weiterer Spieler zu Bayern?

Der 30-Jährige ist im Fußball-Kosmos kein unbeschriebenes Blatt, im Gegenteil. Während der Schweizer mit kroatischen Wurzeln seit 2014 für FC Barcelona kickt, mit seinen Kollegen die spanische Meisterschaft 2018 gewann, bleibt vor allem sein Auftritt bei der WM in Russland in Erinnerung. Obwohl Rakitic zu Beginn seiner Karriere für die Schweiz aufs Feld lief, entschloss er sich 2007, nunmehr ein Teil der kroatischen Nationalmannschaft sein zu wollen. Perfekte Entscheidung, wie der Mittelfeldspieler bewies: gemeinsam mit Luka Modric bildeten die beiden die unschlagbare Doppelspitze bei der WM, schossen Kroatien sprichwörtlich ins Halbfinale der WM. 

Zwei bekannte Gesichter: Trainer Ivica Olic war ebenfalls beim FC Bayern unter Vertrag.

Kein Wunder, dass durch den glänzenden WM-Auftritt nun auch andere Klubs Blut geleckt haben. Wie die spanische Sportzeitung „Mundo Deportivo“ berichtet, soll neben den beiden Vereinen Paris Saint-Germain und AS Monaco, besonders Bayern-Trainer Nico Kovac von dem Superstar angetan sein. Beide sind noch immer tief mit ihren Wurzeln in Kroatien verbunden. Auch der Verkauf des Mittelfeldspielers Arturo Vidal* zum spanischen Erstligisten Barcelona dürfte ein Loch in die Bayern-Planung gerissen haben, wurde laut Vertrag doch bis 2019 mit dem Chilenen gerechnet. Und auch weitere Spieler scheinen einen Wechsel vom FC Bayern in Erwägung zuziehen. Neben Robert Lewandowski* halten sich auch Wechsel-Gerüchte um Jerome Boateng hartnäckig.*

Obwohl Mittelfeldspieler Rakitic bislang keine Ambitionen für einen Wechsel zum deutschen Meister zeigte, könnte die WM 2018 ein Umdenken bewirkt haben. Co-Trainer der kroatischen Nationalmannschaft ist nämlich niemand geringerer als Ivica Olic, ehemaliger Stürmer bei den Bayern. Insgesamt zwei Jahre kickte der 39-Jährige für die Münchner. Riet er seinem Schützling Rakitic nun zu einem Wechsel?

Bayern-Präsident Uli Hoeneß nicht begeistert von „Star-Einkäufen“

Trotzdem würde Bayern eine Verpflichtung des Kroaten nicht um jeden Preis eingehen. Weitere neun Mittelfeldspieler warten bei dem Münchner Verein auf einen Einsatz. Mit Stars wie Sebastian Rudy, Thiago und James Rodríguez dürfte der Verein auch ohne Rakitic in eine erfolgreiche Saison starten. Erst im Juni äußerte sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß negativ über die Star-Einkäufe: „Wir werden nix mehr investieren, sondern werden unsere Spieler dazu bringen, besser zu spielen.“

nc

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