Vidal im Anmarsch, jetzt Überangebot

Volles FCB-Mittelfeld! Ist da noch ein Plätzchen frei?

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Douglas Costa (r.) überzeugte die begeisterten Fans gegen Inter.

München - Arturo Vidal ist noch nicht mal da – aber im Mittelfeld des FC Bayern herrscht jetzt schon ein Überangebot. Die drei Positionen im Zentrum sind mehr als doppelt besetzt.

Die Liebe von Pep Guardiola zu Mittelfeldspielern ist zwar bekannt, doch die drei Positionen im Zentrum sind mehr als doppelt besetzt. Im Normalfall führt an Philipp Lahm, Thiago und Xabi Alonso kein Weg vorbei – das ließ Guardiola am Dienstag gegen Inter durchblicken. Dabei ist Vidal nicht der Einzige, der einen Platz in Peps Elf ergattern will. Auch Sebastian Rode, Pierre-Emile Höjbjerg, Neuzugang Joshua Kimmich und Youngster Gianluca Gaudino hatten sich nach dem Abgang von Bastian Schweinsteiger Hoffnungen auf mehr Einsätze gemacht. Jetzt wird ihnen der 35-Millionen-Euro-Chilene vor die Nase gesetzt. Dennoch geben sich Schweinsteigers Kronprinzen kämpferisch, freiwillig wollen sie ihren Konkurrenten die Plätze nicht überlassen. „Ich werde jetzt erst mal hierbleiben. Das steht außer Frage“, entgegnete Höjbjerg auf tz-Nachfrage zu einer möglichen Ausleihe. In der Rückrunde der Vorsaison war der Däne bereits nach Augsburg verliehen worden. Das ist jetzt derzeit aber kein Thema für ihn. „Für mich ist die Vorbereitung ja gerade erst losgegangen. Jetzt will ich erst mal angreifen“, kündigte der 19-Jährige an. Auch Rode will nach einem ordentlichen ersten Jahr beim Rekordmeister jetzt mehr. „Ich habe mich gut eingelebt und in der Mannschaft zurechtgefunden. Jetzt geht es in die zweite Saison, da hat man andere Ansprüche an sich selbst“, erklärt der Blondschopf und betont: „Die versuche ich jetzt im Training und den ersten Spielen zu zeigen.“

Gegen Inter fanden sich die beiden zu Beginn auf der Bank wieder, Höjbjerg kam nach 40 Minuten für den angeschlagenen Lahm in die Partie. Beim Kapitän gab es wenig später aber schon wieder Entwarnung: Nach einem Schlag auf das rechte Schienbein war seine Auswechslung eine Vorsichtsmaßnahme. Nach der Halbzeit durfte auch Kimmich mitmischen. Auf den 20-jährigen Neuzugang aus Leipzig halten Pep und Matthias Sammer große Stücke. Der U19-Europameister aus dem Vorjahr, den die Bayern in China bewusst aus den Medien halten, gab sich schon vor Antritt an der Säbener Straße selbstbewusst und angriffslustig. Dennoch dürfte es für ihn und Gaudino zu Saisonbeginn am schwierigsten werden, einen Platz im üppig besetzten Kader der Roten zu ergattern.

Und Rode? Der glänzte gestern nach seiner Einwechslung als Vorbereiter für Mario Götzes Siegtor. Per Traumpass setzte er Götze in Szene, der plötzlich frei vor Handanovic stand und eiskalt zum 1:0 abschloss (80.). Die Trophäensammlung der Bayern geht in Asien weiter. Viel wichtiger als die Sponsorenpokale dürften Guardiola aber das Auftreten seiner Mannschaft sein. Und das war gegen die Italiener wie schon drei Tage zuvor gegen Valencia sehr ansprechend.

Sven Westerschulze

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