Er kann es nicht lassen

Mourinho: Volle Breitseite gegen den FC Bayern

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Jose Mourinho hat mal wieder gegen Pep Guardiola gestichelt - zumindest indirekt.

München - Jose Mourinho und Pep Guardiola werden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr. Dieses Mal hat der Chelsea-Coach eine Breitseite gegen den FC Bayern abgefeuert - und indirekt auch gegen den Münchner Startrainer.

Eigentlich sprach Jose Mourinho im Interview mit der spanischen Zeitung Sport über seine Laufbahn als Trainer. Er erklärte, warum er zwei lukrative Angebote von Paris St. Germain abgelehnt hat. 2011 und 2013 sei der steinreiche Scheich-Club aus der Hauptstadt Frankreichs an ihm interessiert gewesen. Beide Male habe er sich für "reizvollere Aufgaben" entschieden. 2011 für seinen damaligen Arbeitgeber Real Madrid und 2013 für ein Engagement bei Chelsea. Der Grund: Mourinho suchte jeweils eine "große Herausforderung". Und die schien er bei Paris nicht zu sehen. Hinkt die französische Ligue 1 doch den internationalen Top-Ligen in Spanien und England etwas hinterher. 

Schlechter Verlierer: Die Skandale und Eskapaden des José Mourinho

Um seine Entscheidung zu begründen, setzte Mourinho noch einen Seitenhieb in Richtung München ab. "Sehen Sie, in Deutschland ist es ein Spaziergang für Bayern", wird "The Special One" von Sport1 unter Berufung auf Sport zitiert. Die Premier League sei dagegen "eine sehr starke Liga, da ist es sehr schwer, in Europa das Maximum seines Potenzials auszuschöpfen." 

Auch wenn er den Namen seines Intimfeindes Guardiola nicht nannte, ein indirekter Angriff war es doch. Pep hatte sich 2014 für den FC Bayern und somit für "einen Spaziergang zu Titeln" entschieden. Die gegenseitige Abneigung der beiden Top-Trainer nahm im Champions-League-Halbfinale 2011 ihren Lauf. Damals waren Guardiola als Barca- und Mourinho als Real-Coach aneinander geraten. Mourinho hatte den späteren Titelgewinn von Barcelona als "Schande" bezeichnet.  

ole

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