FC Bayern gegen Borussia Dortmund

Pep und Tuchel: Taktik-Treffen in Münchner Promi-Bar

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Im Spiel FC Bayern München gegen Borussia Dortmund treffen Pep Guardiola rechts) und Thomas Tuchel aufeinander.

München - Im Spiel FC Bayern gegen Borussia Dortmund treffen Pep Guardiola und Thomas Tuchel aufeinander. Legendär ist ein Taktik-Treffen der beiden in einer Münchner Promi-Bar.

Wenn die Tische in der Münchner Bar Schumanns zu Taktiktafeln werden, ist Pep Guardiola nicht weit. Die Geschichte ist in der Landeshauptstadt längst Legende: Während seines Sabbatjahrs soll sich Thomas Tuchel mit dem Trainer des FC Bayern in der In-Bar getroffen haben – doch das, was als lockerer Plausch angedacht war, artete prompt zur Taktiktüftelei aus. „Wir haben allgemein über meine Ideen gesprochen“, verriet Guardiola hinterher über das Treffen, bei dem die beiden fußballbesessenen Taktiker mit Salz- und Pfefferstreuern die Laufwege der Spieler nachahmten. Am Sonntag (17.30 Uhr) könnte es Guardiola nun zum Verhängnis werden, dass er Tuchel so tief in die Karten hat blicken lassen. Denn beim deutschen Clásico trifft nicht nur FCB auf BVB, sondern auch der echte auf den „deutschen“ Pep.

Und dennoch: Von Gleichwertigkeit will auf Seiten der Borussia niemand reden. Erst recht nicht Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. „Wir sahen und sehen uns nicht als die Bayernjäger“, so der 56-Jährige. „Wir sehen uns als Herausforderer der Teams, die letztes Jahr vor uns standen. Wir wollen zurück in die Champions League. Das ist unsere Zielsetzung – und an der hat sich nichts geändert.“ HJW geht sogar einen Schritt weiter: „Wir haben die Chance, die Bayern punktuell zu schlagen – das ist gar keine Frage. Aber auf eine Strecke von 34 Spieltagen kann zurzeit keiner in Deutschland – und wahrscheinlich auch keiner in Europa – dieser unfassbaren Qualität Paroli bieten.“

Bayern - Dortmund: So endeten die vergangenen Duelle

Erst recht nicht, wenn die Schiris nicht mitspielen – was sie in den Augen von Michael Zorc bislang nicht tun. Der Dortmunder Sportdirektor bekräftigte zwar, ihm liege Schiedsrichter-Kritik per se fern, letzten Endes äußerte er sie dann aber trotzdem. „Wir wurden in den vergangenen Wochen durch Schiedsrichterentscheidungen massiv benachteiligt“, so der 53-Jährige zum kicker. „Ich glaube auch grundsätzlich nicht an Verschwörungstheorien. Doch in den vergangenen Wochen sind wir ergebnistechnisch benachteiligt worden. Das darf man auch mal festhalten, weil es objektiv nachvollziehbar ist.“

Ob der Referee den BVB aber vor der polnischen Torlawine beschützen kann, die am Sonntag auf ihn zurollt, ist eher fraglich. Robert Lewandowski hat im Moment den Lauf seines Lebens, hat in den letzten drei Spielen insgesamt zehn Hütten erzielt und will nun gegen seinen Ex-Klub weiter bomben. „Ich hatte vier sehr erfolgreiche Jahre beim BVB mit vielen Toren und einigen Titeln“, sagte der Pole im FCB-Magazin. „Jetzt spiele ich schon über ein Jahr beim FC Bayern. Ich freue mich, wenn ich Tore gegen Dortmund schieße und hoffe, dass wir gewinnen werden.“ Kommt auf Tuchels Salz- und Pfefferstreuer an.

lop

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