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Müller meldet sich aus Corona-Quarantäne: Überraschendes Geständnis und Sonderlob für einen Kollegen

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Von: Marcus Giebel

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Thomas Müller und Joshua Kimmich müssen die nächsten Tage wegen positiver Corona-Tests in Quarantäne verbringen. Der Raumdeuter meldet sich mit einer Botschaft an die Fans zu Wort.

München - Thomas Müller hat auch in der Quarantäne seinen Humor nicht verloren. In einem Instagram-Video informierte der Fanliebling beim FC Bayern in Anspielung auf das Saisonziel aus Meisterschaft in der Bundesliga sowie Triumph im DFB-Pokal und in der Champions League über seine dritte Corona-Infektion binnen anderthalb Jahren: „Das Covid-Triple ist bei mir eingekehrt.“

Ebenso wie Joshua Kimmich war der Pähler im Nachgang des 4:0 über Bayer Leverkusen, zu dem Müller den Endstand beisteuerte, positiv auf Sars-CoV2 getestet worden und muss sich folglich für mindestens fünf Tage in häusliche Quarantäne begeben. Erst dann kann sie beendet werden - vorausgesetzt, in den vorigen 48 Stunden war der Infizierte symptomfrei. So schreibt es die neue Allgemeinverfügung Isolation vor.

Müller in Corona-Quarantäne: „Mir geht‘s soweit sehr gut“

Damit verpassen Müller und Kimmich sicher das Champions-League-Heimspiel gegen Viktoria Pilsen am Dienstag (ab 18.45 Uhr bei uns im Live-Ticker). Für den Bundesliga-Kracher bei Borussia Dortmund am kommenden Samstag (ab 18.30 Uhr bei uns im Live-Ticker) sollten beide bei leichten Verläufen in den Kader von Julian Nagelsmann zurückkehren können.

Müller betonte jedenfalls in seinem mit „Saturday Night Update“ überschriebenen Post: „Mir geht’s soweit sehr gut. Ich hoffe natürlich, dass das auch so bleibt. Ich bin da guter Dinge, dass ich auch schnell wieder auf den Platz zurückkehren kann.“ Bereits während der Klub-WM im Februar 2021 und ein Jahr später hatten Tests bei ihm angeschlagen, wodurch das Eigengewächs insgesamt fünf Pflichtspiele verpasste.

Corona-Probleme beim FC Bayern: Müller mit Goretzka bei den Dopingproben

„Ich muss dazu sagen, diesmal hatte ich es nicht auf dem Schirm“, gibt der 33-Jährige zu, dass auch bei ihm Corona immer mehr in den Hintergrund geraten war. Ein Geständnis, das im dritten Pandemie-Jahr eigentlich nicht weiter verwunderlich sein sollte. Allerdings waren mit Manuel Neuer und Leon Goretzka schon zwei andere Bayern-Profis wegen positiver Tests für die jüngsten Länderspiele ausgefallen.

Mit dem Mittelfeldspieler verbrachte Müller nach dem Leverkusen-Spiel einige Zeit in den Katakomben, weil beide für die Dopingproben ausgewählt worden waren. Davon postete Goretzka sogar ein Foto in den sozialen Medien. Für ihn lag die Quarantäne da aber schon einige Tage zurück.

Thomas Müller spricht in eine Kamera
Nachricht aus der Quarantäne: Thomas Müller erfreut sich am Bundesliga-Fußball und an seinem Kickbase-Team. © IMAGO / MIS , Instagram/@esmuellert

Müller mit positivem Corona-Test: „Hatte einen interessanten Bundesliga-Nachmittag vorm Fernseher“

Müller wurde zumindest an Tag eins der Isolation nicht langweilig. „Heute hatte ich einen interessanten Bundesliga-Nachmittag vorm Fernseher“, verriet er. Die Ergebnisse dürften die Stimmung auf jeden Fall gehoben haben. Immerhin verlor Spitzenreiter Union Berlin mit dem 0:2 bei Eintracht Frankfurt erstmals in dieser Saison und der BVB als vermeintlich größter Bayern-Konkurrent unterlag beim 1. FC Köln mit 2:3.

Zum Abschluss seines Quarantäne-Grußes, in dem er sich auch für „alle Genesungswünsche“ bedankte, kam Müller dann noch auf den neuen Shootingstar von der Säbener Straße zu sprechen: Jamal Musiala. Denn er verwies auf die Erfolge der Spieler in seinem Fantasy-Manager-Team, zu denen offenbar auch der 19-Jährige zählte.

„Bei Kickbase, da haben auch schon einige nachgehakt, lief es sehr gut bis dato“, freute sich der Raumdeuter: „Gut, Jamal muss ich wieder verkaufen, der hatte wieder einen outstanding Spieltag. Aber gut, das ist jetzt auch nichts Neues. Und da könnte ich mich auch dran gewöhnen.“ Dass Müller seinen Team-Kollegen wieder verkaufen muss, liegt an einer Sonderregel in der elitären Fantasy-Liga des Bayern-Stars – der beste Spieler muss verkauft werden.

Ein Tor und zwei Assists lieferte der gebürtige Stuttgarter gegen Leverkusen. An solche Zahlen können sich sicher auch viele Bayern-Fans gewöhnen. Wenn es sein muss, auch mal ohne die Unterstützung von Müller auf dem Platz. (mg)

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