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Breno, Papin oder doch Götze: Wer sind die Top-10 der größten Transfer-Flops des FC Bayern?

Gewann 1996 mit dem FC Bayern den UEFA-Cup: Jean-Pierre Papin
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Gewann 1996 mit dem FC Bayern den UEFA-Cup: Jean-Pierre Papin

Mit Marcel Sabitzer hat der FC Bayern kurz vor dem Transferschluss noch einen Wechsel getätigt. Doch hilft er dem FCB? Wir suchen die größten Transfer-Flops des Rekordmeisters.

München - Die Gerüchteküche brodelte in den vergangenen Tagen und Wochen an der Säbener Straße. Was wurden nicht alles für Namen beim FC Bayern* genannt. Klar, in solch einer verrückten Transferperiode, in der Lionel Messi und Cristiano Ronaldo wechselten, erhofften sich auch die FCB-Fans einen spektakulären Deal.

Am Ende kamen mit Omar Richards, Dayot Upamecano und Marcel Sabitzer eher Verstärkungen für die Breite als für die Spitze des FCB-Kaders. Während Abwehrmann Upamecano wohl einen Stammplatz sicher haben dürfte, muss Ex-RB-Kapitän Sabitzer zunächst um seinen Rang kämpfen, ist die Konkurrenz auf seiner Position doch sehr groß.

Wird der Österreicher trotz seiner 15 Millionen Euro Ablöse gar zum Fehleinkauf? Diese Frage dürfte erst in einem Jahr zu beantworten sein. Die Vergangenheit aber zeigt, dass die FCB-Bosse mit ihren Verpflichtungen nicht immer richtig lagen. Auch an Leroy Sané scheiden sich aktuell noch die Geister.

FC Bayern: Wer sind die 10 größten Transfer-Flops des Rekordmeisters?

Doch natürlich stellt sich die Frage - wer sind die größten Flops? Wir haben auf unserem Facebook-Channel nach den Meinungen der Bayern-Fans gefragt. Dabei sind einige Spieler genannt worden, die - wohl aus gutem Grund - schon wieder in Vergessenheit geraten sind.

Mario Götze

Es war einer der spektakulärsten Deals im deutschen Fußball. Für eine festgeschriebene Ablösesumme von 35 Millionen verpflichtete der FC Bayern damals 2013 den jungen Götze vom BVB. 2014 schoss er Deutschland zum WM-Titel, den Durchbruch beim Rekordmeister aber schaffte er leider nie. Inzwischen spielt Götze bei der PSV Eindhoven.

Jan Kirchhoff

Jan wer? Kam einst vom 1. FSV Mainz 05 ablösefrei an die Säbener Straße, lief ganze 144 Minuten im FCB-Dress auf. Inzwischen musste er im Alter von 30 Jahren bereits seine Karriere beenden.

Nils Petersen

Der Angreifer ging zwischen 2011 und 2012 auf Torejagd für den Rekordmeister. Traf in 15 Spielen immerhin vier Mal und erlebte das Finale dahoam hautnah mit.

Lukas Podolski

Als großes Versprechen an die Säbener Straße gekommen, schaffte „Prinz Poldi“ im Haifischbecken FC Bayern leider auch nie den Durchbruch. Spielt inzwischen in Polen und lässt dort seine Karriere ausklingen.

Vahid Hashemian

Stand zwischen 2004 und 2005 an der Säbener Straße unter Vertrag, erzielte in neun Bundesligaspielen keinen Treffer.

Ali Karimi

Der Iraner wurde 2005 von Felix Magath zum FC Bayern geholt, wirklich überzeugen konnte er nicht. Immerhin: Die Münchner mussten keine Ablöse zahlen.

Landon Donovan

Als Top-Transfer von Jürgen Klinsmann an die Isar gelotst, brachte Donovan beim FC Bayern keinen Fuß auf den Boden. Donovan ist inzwischen bei San Diego Loyal nicht nur Sport-Vorstand und Besitzer, sondern auch Trainer.

Breno

Der Brasilianer wurde als kommender Abwehr-Star mit 18 Jahren aus Brasilien geholt. Psychische Probleme und ein brennendes Haus sorgten dafür, dass er in Europa nicht den Durchbruch schaffte.

Edson Braafheid

Der Linksverteidiger kam damals mit Louis van Gaal nach München - und hatte nicht die Klasse für die Ansprüche des FC Bayern.

Daniel Pranjic

Siehe Text zu Edson Braafheid.

Lucas Hernandez

Der Rekord-Transfer des FC Bayern kam 2019 für 80 Millionen von Atletico Madrid - und wartet seitdem auf eine verletzungsfreie Saison.

Leroy Sané

Nach langen Hin und Her schafften es die Münchner endlich, ihren Wunsch-Transfer im vergangenen Sommer durchzusetzen. Seitdem erwartet man Wunderdinge von Sané.

Bouna Sarr

Der Franzose hätte in dieser Transferperiode noch den Verein verlassen können. Bemühte sich aber wohl nicht genug um einen Abschied, hat ja noch drei Jahre Vertrag - wohl das Beste, was Sarr passieren konnte.

Fiete Arp

Der Youngster kostete 2019 drei Millionen Ablöse, durfte 13 Minuten bei den Profis im DFB-Pokal in der 1. Runde ran. Das war‘s. Inzwischen an Holstein Kiel ausgeliehen.

Philippe Coutinho

Wechselte im Sommer 2019 zunächst auf Leihbasis vom FC Barcelona nach München, anschließend hätte der FC Bayern ihn für 120 Millionen fest verpflichten können. Tat dies nicht, weil er schlicht und ergreifend zu wenig spielte.

Jose-Ernesto Sosa

Ebenfalls ein Spielmacher-Talent aus Südamerika, das den Durchbruch beim FC Bayern nicht schaffte. Kam 2007 für 9 Millionen Euro. Ist inzwischen 36 Jahre alt und steht bei Fenerbahce in der Türkei unter Vertrag.

Tobias Rau

Der Linksverteidiger kam 2003 für 2,25 Millionen Euro an die Isar, hat seine Laufbahn relativ früh beendet und ist nun Lehrer.

Jan Schlaudraff

Ein überragendes Lupfer-Tor im Pokal genügte und Schlaudraff wurde von Alemannia Aachen verpflichtet. Schaffte anschließend nicht den Durchbruch.

Alexander Baumjohann

Als Spielmacher-Talent verpflichtet, lief Baumjohann insgesamt dreimal für die Profis des FC Bayern in der Bundesliga auf. Zuletzt beim FC Sydney unter Vertrag, seit Sommer nun vereinslos.

Sebastian Deisler

Galt in dunklen Zeiten als die große Hoffnung im deutschen Fußball. Kam mit dem Druck nicht zurecht und führt nun hoffentlich ein besseres Leben.

Ruggiero Rizzitelli

Der Italiener versuchte zwei Jahre sein Glück in München. War zwar Publikumsliebling, aber so recht erfolgreich war er nicht.

Jean-Pierre Papin

Kam 1994 als Europas Fußballes Jahres für eine Ablöse von 2,75 Millionen zum FC Bayern. Erzielte immerhin im August 1995 das Tor des Monats.

Adolfo Valencia

„El Tren“ kam 1994 für 2,5 Millionen nach München, erzielte in 26 Spielen elf Treffer und zog anschließend sofort weiter zu Atletico Madrid. Immerhin gab‘s noch zwei Millionen aus Spanien. (smk) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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