Bayern will angreifen, Umbruch eingeleitet

tz-Check: Welche Stars spielen in Peps Plänen noch eine Rolle?

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Inwieweit spielt Bastian Schweinsteiger (l.) noch eine Rolle in Pep Guardiolas Plänen?  Wir wagen eine Prognose und checken in dieser Bilderstrecke die Verträge und die Zukunftsaussichten der Bayern-Stars!
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Claudio Pizarro (36), Vertrag läuft am Saisonende aus: Der Oldie hat ausgedient. Der FCB sucht einen neuen Backup für Lewandowski.
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Mitchell Weiser (21), Vertrag läuft am Saisonende aus: Trotz guter Rückrunde hat der 21-Jährige keine Zukunft mehr beim Rekordmeister.
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Bastian Schweinsteiger (30), Vertrag bis 2016: Wird der Vertrag der Klub-Ikone nochmal verlängert? Der 30-Jährige wird von Pep langsam und leise aufs Abstellgleis geschoben.
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Xabi Alonso (33), Vertrag bis 2016: Wie Schweinsteiger fehlt auch Alonso mit bald 34 Jahren das Tempo. Die Bayern suchen einen Nachfolger im Zentrum.
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Jan Kirchhoff (24), Vertrag bis 2016: Kommt zurück aus Schalke, hat in München aber keine großen Perspektiven.
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Tom Starke (34), Vertrag bis 2016: Der dritte Torwart geht im Sommer in seine vierte und wohl letzte Saison beim FC Bayern.
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Arjen Robben (31), Vertrag bis 2017: An ihm hängt viel – fast schon zu viel. Die Bayern brauchen adäquaten Ersatz, wenn Robben ausfällt. Das wissen sie – und werden handeln.

München - Nach dem CL-Aus gegen Barcelona ist die Saison für Bayern gelaufen. Jetzt wird ein Umbruch eingeleitet. Doch welche Spieler haben überhaupt eine Zukunft beim FCB?

Am Ende verließen die Münchner die Arena erhobenen Hauptes. Auch wenn sie wieder im CL-Halbfinale gescheitert waren, erinnerte nicht viel an das Ausscheiden gegen Real Madrid ein Jahr zuvor. Diesmal hatte sich der FC Bayern mit Würde verabschiedet, den FC Barcelona mit 3:2 geschlagen und sich den Applaus der Anhänger redlich verdient. „Deutscher Fußballmeister“ hallte es auch Minuten nach dem Abpfiff noch durch das Stadion. Die Fans honorierten den unbändigen Willen der Stars, die sich nicht noch einmal sang- und klanglos von der großen Bühne verabschieden wollten. „Wir haben alles gegeben, alles reingelegt, den Willen gezeigt“, sagte Philipp Lahm. Auch wenn der Traum vom Finale früh geplatzt war, gaben die Roten sich nicht auf, das war unübersehbar. Genauso unübersehbar war es aber auch, dass es ohne die Superstars Arjen Robben und Franck Ribéry gegen Europas Elite eng wird, zu eng. Es ehrt die Verantwortlichen, dass keiner die vielen Verletzten als Grund für das Scheitern anführte, dennoch müssen sie jetzt handeln. Die Bayern werden ihren Luxuskader weiter aufrüsten, um im kommenden Jahr einen neuen Angriff auf Europas Thron zu starten.

Unmittelbar nach dem Abpfiff gegen Barça hatte Pep Guardiola sein Team in der Kabine versammelt. „Nächstes Jahr greifen wir voll an“, gab er seinen Stars mit auf den Weg. Doch auf wen baut Pep noch? Dem Mittelfeld fehlt mit Bastian Schweinsteiger und Xabi Alonso das Tempo, auch Lahm konnte daran nach seiner langen Verletzungspause nichts ändern. Weil er bei Guardiola im Mittelfeld spielt, fehlt dem FCB ein erstklassiger Rechtsverteidiger. Neben den Flügelflitzern tun sich also zwei weitere Baustellen im Bayern-Kader auf. Ein Umbruch ist unvermeidlich, die Ära Lahm und Schweinsteiger endet, eine neue Generation rückt nach. Einer ihrer Anführer ist Thomas Müller, der gegen Barça beeindruckte. Der 25-Jährige marschierte vorweg, schmiss sich in jeden Zweikampf und gab keinen Ball verloren. Müller verkörperte pure Entschlossenheit, absoluten Siegeswillen. Diese Gier braucht es, um nach 2013 wieder den Henkelpott in die Höhe zu stemmen. Das Gerüst um Müller, Manuel Neuer, Jerome Boateng und David Alaba steht. Die passenden Ergänzungen müssen jetzt gefunden werden. Geld haben die Münchner genug. Neben dem Mega-Deal mit Adidas, der ihnen bis 2030 gut 900 Mio. Euro einbringt, haben sie in der CL rund 65 Mio. Euro verdient. Jetzt müssen sie es clever wieder ausgeben…

Bei Bayern auf dem Zettel

  • Ilkay Gündogan
  • Gonzalo Castro (27, Leverkusen, 14,0 Mio.). Wird mit dem FCB in Verbindung gebracht, hat eine Ausstiegsklausel.
  • Aleksandar Dragovic (24, Kiev, 11,0 Mio.). Der Innenverteidiger dementierte aber Gerüchte um einen Wechsel zum FCB.
  • Internationale Topstars wie Angel di Maria (27, Man Utd, 65,0 Mio.), Antoine Griezmann (24, Atlético, 35,0 Mio.), Felipe Anderson (22, Lazio, 15,0 Mio.), Yacine Brahimi (25, FC Porto, 16,0 Mio.) und Bundesligastars wie Kevin de Bruyne (23, Wolfsburg, 35,0 Mio.) und Karim Bellarabi (25, Leverkusen, 8,0 Mio.). Ein teurer Spaß.

sw

(24/20. Mio.). Verlässt den BVB spätestens 2016, wird immer wieder mit dem FCB in Verbindung gebracht. Verletzungsanfällig.

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