PSV Eindhoven zieht Kaufoption nicht

PSV: „Wir haben uns mehr erhofft“ -  Adrian Fein kehrt zum FCB zurück

Adrian Fein kehrt nach einer unglücklichen Leihe von der PSV Eindhoven in die Landeshauptstadt zum FC Bayern München zurück.
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Adrian Fein kehrt nach einer unglücklichen Leihe von der PSV Eindhoven in die Landeshauptstadt zum FC Bayern München zurück.

Adrian Fein kehrt im Sommer zum FC Bayern München zurück. Die PSV Eindhoven zog nach einer einjährigen Leihe die Kaufoption nicht.

München - Es hatte sich in den letzten Wochen angedeutet. Die PSV Eindhoven zieht die Kaufoption bei Adrian Fein nicht. Somit kehrt der Youngster im Sommer vorerst zum FC Bayern München* zurück. 

Damit schließt sich der 22-Jährige einer Reihe von unglücklichen Leihen des Rekordmeisters an. Die Leihen von Leon Dajaku zu Union Berlin und Joshua Zirkzee zum AC Parma erzielten ebenso nicht den gewünschten Effekt nach mehr Spielzeit. Sarpreet Singh kehrte im Winter sogar vorzeitig vom 1. FC Nürnberg zurück.

PSV Eindhoven: „Wir haben uns mehr erhofft“

Die Verantwortlichen in Eindhoven bestätigten die Trennung mittlerweile dem „Eindhovens Tagblad“. Ursprünglich besaß der Klub von Trainer Roger Schmidt eine Kaufoption über sechs Millionen Euro für den zentralen Mittelfeldspieler. 

"Wir haben uns von seiner Entwicklung hier etwas mehr erhofft und erwartet", äußerte sich der Technische Direktor John de Jong enttäuscht über Feins ausgebliebenem Fortschritt während des letzten Dreivierteljahrs. Aus verschiedenen Gründen hat es hier nicht funktioniert. Am Montag haben wir deshalb den FC Bayern darüber informiert, dass wir die Kaufoption nicht ziehen werden."

Die Bilanz von Fein in den Niederlanden ist ernüchternd. Überzeugte der gebürtige Münchner bei seinen vorherigen Leihen zum SSV Jahn Regensburg oder Hamburger SV noch, kam der Mittelfeldspieler bei der PSV nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Roger Schmidt erteilte Fein im gesamten Saisonverlauf lediglich vier Startelfmandate in der Eredivisie. Insgesamt 18 absolvierte Begegnungen in allen Wettbewerben, die sich auf lediglich 600 Einsatzminuten erstrecken, sprechen nicht gerade für die Entwicklung des Youngsters.

Adrian Fein: Die Zukunftsaussichten beim FC Bayern sind schlecht

Wie lange Fein allerdings nach seiner Rückkehr an der Säbener Straße* bleiben wird ist noch unklar. Aufgrund des enormen Konkurrenzkampfs im zentralen Mittelfeld beim FC Bayern ist nicht zu erwarten, dass der Rekordmeister auf die Fertigkeiten des 22-Jährigen setzt.

Und da die Zweitvertretung kurz vor dem Abstieg in die Regionalliga steht, ist es wohl ausgeschlossen, dass Fein seine Zukunft dort sieht. Immerhin hat der Münchner in der zweiten Bundesliga schon bewiesen, dass er dort für ambitionierte Mannschaften wichtig sein kann. 

Viel mehr stehen die Zeichen auf Trennung. Fein könnte sich bei einem neuen Verein endlich beweisen, ohne dauerhaft auf gepackten Koffern zu sitzen und der FC Bayern wird zu ein paar Extramillionen für den Transfersommer auch nicht Nein sagen. 

(Korbinian Kothny)

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