Keeper trifft auf Ex-FCB-Coach

Medizincheck bestanden: Nübel verlässt FC Bayern - Neue Details durchgesickert

Alexander Nübel wird mindestens ein Jahr im Ausland Spielpraxis sammeln.
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Alexander Nübel wird mindestens ein Jahr im Ausland Spielpraxis sammeln.

Die Zeichen hatten sich in den vergangenen Wochen verdichtet, nun herrscht Klarheit. Bayerns Ersatztorhüter wird den Verein vorerst leihweise verlassen.

München - Bereits am Freitag vermeldete das Fußball-Fachmagazin Kicker zwei bevorstehende Transfers beim FC Bayern. Ersatzkeeper Alexander Nübel befand sich den Berichten zufolge übers Wochenende zum Medizincheck in Ausland, um Erfahrungen und vor allem Praxis zu sammeln. Unterdessen soll Sven Ulreich als ehemaliger langjähriger zweiter Torhüter hinter Manuel Neuer als Nübel-Ersatz den Münchnern zurückkehren.

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Nun scheinen beide Transfers auf der Zielgeraden zu sein. Wie der Kicker am Sonntag schrieb, soll Nübel seinen zweitägigen Medizincheck bei der AS Monaco absolviert und auch bestanden haben. Der Wechsel des 24-Jährigen ist damit scheinbar perfekt, im Bericht ist die Rede von einem Vertrag über zwei Jahre im Rahmen einer Ausleihe. Die Bayern können diese bei Bedarf jedoch nach einem Jahr bereits wieder beenden, somit wäre eine vorzeitige Rückkehr des ehemaligen Schalker Torwarts zum Rekordmeister möglich.

In der vergangenen Saison hielt sich Monaco als eines der Topteams der französischen Ligue 1 lange im Titelrennen, landete am Ende jedoch auf Platz drei. Der vom ehemaligen Bayern-Trainer Niko Kovac gecoachte Erstligist nimmt damit an der Qualifikation zur Champions League teil. Sollte sich die Mannschaft aus dem Fürstentum für die Königsklasse qualifizieren, könnte Nübel auch internationale Luft schnuppern. Bei zwei seiner vier Einsätze in der vergangenen Saison stand er in der Champions League zwischen den Pfosten. Dabei setzte es gegen Atlético Madrid (1:1) sowie Lazio Rom (2:1) jeweils einen Gegentreffer.

FC Bayern: Hohe Konkurrenz für Alexander Nübel im Monaco-Tor - alle drei Keeper mit mehr Spielpraxis

Nach seinem ablösefreien Wechsel aus Gelsenkirchen hatte sich Nübel wohl mehr Spielzeit beim FC Bayern erhofft. Neben den beiden Einsätzen im Europapokal wurde der ehemalige U21-Nationaltorhüter jedoch nur noch in der 1. Pokal-Runde gegen Düren sowie am vorletzten Bundesliga-Spieltag gegen den SC Freiburg (2:2) eingesetzt. Lediglich im DFB-Pokal setzte es gegen den Fünftligisten vom Rhein keinen Gegentreffer.

Doch auch in Monaco muss Nübel den Konkurrenzkampf annehmen, Stammkeeper Benjamin Lecomte blieb bei 13 seiner 28 Ligaeinsätze ohne Gegentreffer und kam 2019 für 13,5 Millionen Euro aus Montpellier. Auch der zweite Keeper Radoslaw Majecki, der vor allem im Pokal eingesetzt wurde, hat keine allzu schlechte Ausgangslage. Der 21-Jährige stieß im Winter 2020 für sieben Millionen Euro von Legia Warschau zur AS. Nübel wird es neben den beiden etablierten auch mit dem Keeper-Oldie Vito Mannone zu tun bekommen, auch der 33-Jährige kam während einer Verletzung von Lecomte auf neun Liga-Einsätze (ajr)

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