Wie bereits gegen Ajax Amsterdam

Schon wieder! Vereinzelte Fans spotten über den FC Bayern - Einen Spieler trifft es richtig hart

Die Arena war nur mit 6.000 Zuschauern gefüllt, so konnten wenige Unruhestifter gegen die Mannschaft wettern.
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Die Arena war nur mit 6.000 Zuschauern gefüllt, so konnten wenige Unruhestifter hörbar gegen die Mannschaft wettern.

Bei der Testspiel-Niederlage der Bayern gegen Gladbach fielen erneut einige Fans mit unpassenden Gesängen gegen die eigene Mannschaft auf.

München - Während der Testspiele des FC Bayern war es ruhig in der Allianz Arena, überwiegend Familien oder unauffällige FCB-Anhänger waren bei den bisherigen Partien auf den Rängen zu sehen. Lediglich 6.000 Zuschauer sahen die 0:2-Niederlage der Münchner B-Elf gegen Mönchengladbach im 75.000-Zuschauer-Tempel. Dabei nutzten einige wenige Fans wieder die akustische Überlegenheit aus und machen zum wiederholten Male negativ auf sich aufmerksam.

FC Bayern: FCB-Fans wetterten bereits gegen Nagelsmann - nun war die Mannschaft dran

Normalerweise steht die Südkurve bei den Heimspielen wie eine Wand hinter dem Tor, da diese während der Vorbereitung jedoch nicht aktiv ist, nahmen rund 30 Zuschauer die Stimmung selbst in die Hand. Doch anstatt ihre Bayern zu supporten, gab es ironische bis hämische Gesänge, auch gegen die eigene Mannschaft. „Wir sind die Fans, die keiner braucht“, sangen diese bereits vor Anpfiff und spielten damit wohl auf die Beleidigungen gegen Julian Nagelsmann an.

Die Fans, die wie zuvor gegen Ajax hinter dem Banner der Gruppierung „Munich‘s Red Pride“ standen, hatten bereits beim ersten Test in der Arena mit Schmähgesängen gegen Nagelsmann gewettert. Grund für diese war hierbei die Vergangenheit des neuen Trainers beim Erzrivalen TSV 1860 München.

Die Gruppe „Munich‘s Red Pride“ sorgte bereits gegen Ajax für Aufsehen.

FC Bayern: Anhänger fallen erneut negativ auf - Seitenhieb gegen den eigenen Torhüter

Nun suchten sich die wenigen Repräsentanten der ansonsten abwesenden Kurve einen neuen Leidtragenden aus. Mit zwei Gegentoren war Ersatzkeeper Ron-Thorben Hoffmann bedient, hinzu kam jedoch der Spott der eigenen Anhänger. Diese stimmten zu Spielbeginn und kurz vor Spielende „Ulle für Deutschland an“ - obwohl Rückkehrer Sven Ulreich die gesamte Partie nur auf der Bank saß. Beim zweiten Gegentreffer sangen die Fans sogar: „Mit Sven Ulreich, wär‘ das nie passiert!“. Besonders aufbauend dürfte dies für den 22-jährigen Hoffmann nicht gewesen sein.

Bereits nach einer guten Stunde deutete sich die nächste Testspiel-Pleite an, was die Anhänger zu einem weiteren verbalen Kinnhaken gegen das eigene Team veranlasste. „Und ihr wollt Deutscher Meister sein?“, sangen diese gut hörbar in Richtung der eingewechselten Teenager und Serge Gnabry beim FC Bayern.

Beim ersten Heimspiel der kommenden Saison am 22. August gegen den 1. FC Köln wird wohl zumindest ein Teil der Kurve zurückkehren, die Gesänge der 30 Testspiel-Anhänger dürften im Normalfall wieder untergehen. (ajr)

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