FCB griff im Winter oft daneben

Donovan & Co.: Bayerns Winter-Transfers im Check - Wo reiht sich Odriozola ein?

Der FC Bayern griff im Winter auf dem Transfermarkt oft daneben. Es gibt aber auch positive Beispiele wie Luiz Gustavo. In welcher Kategorie landet Alvaro Odriozola.

  • Mit Alvaro Odriozola ist der erste Wintertransfer des FC Bayern fix.
  • In der Vergangenheit griffen die Münchner im Winter oft daneben. Es gab aber auch ein paar Top-Transfers.
  • Wo reiht sich der Baske ein?

München - Gestern wurde Alvaro Odriozola offiziell beim FC Bayern vorgestellt. Der Baske steht für eine Philosophie, die die Bayern nur in Ausnahmesituationen praktizieren. Es gab nicht allzu viele Winter-Neuzugänge – und unter den wenigen gab es Tops genauso wie Flops.

Winter-Transfers des FC Bayern: Ein paar Tops - Viele Flops

Nimmt man den letzten Winter als Maßstab, ist alles bestens gelaufen. Denn auch wenn es dauerte, ehe Alphonso Davies eine echte Chance bekam, hat sich der Kanadier zur Stammkraft entwickelt. Davies allerdings war nicht der klassische Wintertransfer, seine Verpflichtung für Januar 2019 wurde bereits im Sommer 2018 eingetütet. Anders war das bei Serdar Tasci, der 2016 im Winter kam. Die Leihgebühr an Spartak Moskau betrug 2,5 Millionen Euro. Geld, das angesichts von drei Liga-Einsätzen wie rausgeschmissen wirkte. Ein Mini-Intermezzo erlebte Landon Donovan zwischen Januar und März 2008 unter Klinsmann, Bewertung: durchgefallen!

Anders erging es da Sandro Wagner zumindest in seiner ersten Halbserie. 13 Millionen ließen sich die Bayern den Wechsel kosten. Unter Heynckes bekam der Ex-Hoffenheimer Einsätze, unter Kovac nicht mehr. Ein Jahr später ging er nach China – im Winter. Ein Durchstarter unter den Wintertransfers war Luiz Gustavo – 17 Millionen Euro, das ist Bayerns Winter-Rekord. 100 Pflichtspiele, dazu der Gewinn des Triples und später eine Ablöse von 16 Millionen Euro von Wolfsburg. Besser kann es eigentlich nicht laufen.

Bayerns womöglich bester Winter-Trasfer: Bixente Lizarazu

Im Fall von Breno war es sicher nicht ausschlaggebend, dass er 2008 im Winter nach München kam. Das Sorgenkind wäre wohl auch nicht richtig in München angekommen, wäre er im Sommer verpflichtet worden. Schnell wieder weg waren Julio dos Santos (2006) und Slawomir Wojciechowski (2000), etwas länger blieben Jan Wouters (1991) und Emil Kostadinow (1995), und ein ganz spezieller Fall war Bixente Lizarazu. Der hatte von 1997 bis 2004 in München gespielt, kam im Winter 2005 ein zweites Mal – und blieb bis zum Karriereende. Als Stammspieler. 

Im Sommer 2021 laufen die Verträge von acht FCB-Profis aus - die Personalentscheidungen sind für den Klub weitreichend.

hlr

Rubriklistenbild: © dpa / Alexander Hassenstein

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