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Bayern-Aufstellung gegen Hertha offiziell: Kimmich-Entscheidung gefallen - Nagelsmann baut um

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Von: Philipp Kessler

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Joshua Kimmich von München in Aktion: Er darf wohl wieder in der Mittelfeldzentrale auflaufen.
Joshua Kimmich von München in Aktion: Er darf wohl wieder in der Mittelfeldzentrale auflaufen. © Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Joshua Kimmich ist nach seiner Corona-Infektion endlich wieder fit. Nun darf er wohl auch erstmals wieder im Zentrum ran. Der Chef ist zurück!

Update vom 23. Januar, 16.44 Uhr: Die Aufstellung des FC Bayern ist da! Damit haben die Spekulationen ein Ende. Joshua Kimmich darf wohl wieder auf der Sechs ran, Kingsley Coman steht in der Startelf. Hinten lässt die Aufstellung eine Dreierkette vermuten, es könnte aber auch sein, dass Kimmich auf der Rechtsverteidiger-Position agiert.

Aufstellung FC Bayern:Neuer - Pavard, Süle, Hernandez - Gnabry, Tolisso, Kimmich, Coman - Müller, Sané - Lewandowski

Erstmeldung vom 21. Januar: München - Langsam, aber sicher wird er wieder ganz der Alte: Joshua Kimmich (26)! Acht Pflichtspiele hatte der FC-Bayern-Star verpasst, erst wegen zweimaliger Quarantäne als ungeimpfte Kontaktperson, dann aufgrund einer eigenen Infektion mit Covid-19 und anschließenden leichten Lungeninfiltrationen. Seit Beginn der Rückrunde steht der Nationalspieler wieder für den deutschen Rekordmeister auf dem Rasen.

Am Samstag ist der FC Bayern bei Hertha BSC in Berlin gefordert. Dort kann der Rekordmeister seinen Spitzenplatz vor der zweiwöchigen Bundesligapause festigen. Verfolgen Sie die Partie im Live-Ticker.

In den vergangenen beiden Spielen gegen Borussia Mönchengladbach (1:2) und in Köln (4:0) allerdings personalbedingt – wie zu seinen Anfangszeiten in München – auf der Position des rechten Verteidigers. Das wird sich höchstwahrscheinlich am Sonntag (17.30 Uhr, DAZN) in Berlin ändern. Gegen die Hertha dürfte Kimmich wieder auf seiner Lieblingsposition im zentralen Mittelfeld auflaufen – als Chef-Antreiber! 77 Tage nach seinem bisher letzten Auftritt dort beim 2:1 gegen den SC Freiburg am 6. November 2021.

Pavard könnte nach rechts außen in der Viererkette rücken

Weil die Corona-Rückkehrer Dayot Upamecano (23) und Lucas Hernández (25) nach Schonung und Aufbau zuletzt wieder in der Innenverteidigung oder im Falle des Ex-Atlético-Stars auch links hinten für die Startelf infrage kommen, könnte Benjamin Pavard (25) vom Abwehr-Zentrum nach rechts außen rücken.

Würde bedeuten: Trainer Julian Nagelsmann (34) kann Kimmich wieder auf die Sechs stellen. Wichtig für den FC Bayern! Einerseits als Bindeglied zwischen Offensive und Defensive. Andererseits auch deshalb, weil der Führungsspieler das Spiel im Zentrum besser dirigieren und das Tempo vorgeben kann.

Interessant: In Köln spielte Kimmich als rechter Verteidiger acht Key Pässe. Darunter versteht man Zuspiele, nach denen der Pass-Empfänger einen Torschuss macht. Bundesliga-Rekord in der Saison! Im Mittelfeld hätte der kürzlich von den Fans zum deutschen Nationalspieler 2021 gewählte Kimmich mit seiner unglaublichen Passsicherheit und seiner motivierenden Art noch viel mehr Einfluss auf das Spiel.

Wer darf neben Kimmich im Zentrum ran?

Stellt sich die Frage: Wer darf neben Kimmich im Zentrum ran? Die naheliegendste Option: Corentin Tolisso (27). Der französische Weltmeister von 2018, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, spielte in Abwesenheit von Leon Goretzka (26), der an seinem Comeback nach Patellasehnen-Problemen im Knie arbeitet, stark. In Köln leitete er das 1:0 ein, erzielte das 2:0 nach Doppelpass mit Thomas Müller (32) selbst in traumhafter Manier. Die etwas defensivere Variante neben Kimmich wäre Marc Roca (25).

Der Spanier kam in den vergangenen vier Bundesliga-Spielen immer in der Startelf zum Zug, zeigte sehr gute Leistungen. Und dann wäre da noch Marcel Sabitzer (27). Der Österreicher, der vor der Saison für eine Ablöse von 15 Millionen Euro von RB Leipzig nach München wechselte, sammelte in der Rückrunde Einsatzminuten als Ersatz für Alphonso Davies (21/leichte Herzmuskelentzündung) links in der Abwehr. Eine für ihn ungewohnte Position, deutlich wohler fühlt er sich im Mittelfeld-Zentrum.

Im Tor steht natürlich Manuel Neuer! Hier deutet sich beim FC Bayern übrigens eine interessante Entwicklung an.

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