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FC Bayern: Wie stellt Nagelsmann im Topspiel auf? FCB-Coach setzt wieder auf seine „Joker“

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Von: Antonio José Riether

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Vor dem Aufeinandertreffen zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig sprach Julian Nagelsmann über seine beiden Sorgenkinder Leon Goretzka und Alphonso Davies.

Update vom 5. Februar, 17.30 Uhr: Die Aufstellung des FC Bayern ist da! Trainer Julian Nagelsmann nimmt tatsächlich keine einzige Änderung im Vergleich zum Erfolg über die Hertha von vor zwei Wochen vor. Also wieder Dreierkette und Coman sowie Gnabry als offensive Außenverteidiger - oder wie der FCB-Coach sagt: „Joker“.

Der FCB im Stenogramm: Neuer - Pavard, Süle, Hernandez - Gnabry, Tolisso, Kimmich, Coman - Müller, Sané - Lewandowski

FC Bayern: Wie stellt Nagelsmann im Topspiel auf? Top-Duo fällt definitiv aus

Erstmeldung vom 3. Februar: München - Die Bundesligisten kehren nach einer einwöchigen Unterbrechung zurück in die Stadien. Der FC Bayern fordert am Samstagabend zum Topspiel RB Leipzig heraus, muss dabei jedoch weiterhin auf Alphonso Davies und Leon Goretzka verzichten. Julian Nagelsmann gab bei der Pressekonferenz am Donnerstagmittag einen Überblick zu seinen zwei Langzeit-Ausfällen. Der Cheftrainer konnte dagegen bei einem Star grünes Licht geben.

Defensivspieler Lucas Hernández, der das Training am Mittwoch abbrechen musste, soll demnach für das Heimspiel gegen Leipzig wieder einsatzfähig sein. Nagelsmann gab im Rahmen des Spieltags-Pressetalks Entwarnung: „Lucas Hernández geht es sehr gut, er hat einen kleinen Schlag abbekommen, das war nichts Dramatisches. Er hat heute sehr gut trainiert“, bestätigte der 34-Jährige. Angesprochen auf seine weiteren Wackelkandidaten, änderte sich jedoch die Gemütslage.

FC Bayern: Entwarnung bei einem Abwehr-Star - ein anderer bereitet Nagelsmann noch Sorgen

Denn Alphonso Davies ist aufgrund seiner Herzmuskelentzündung noch immer nicht auf der Höhe, muss aktuell pausieren. „Phonzy geht es grundsätzlich gut, ich habe letzte Woche mit ihm gesprochen. Natürlich ist es für ihn ein bisschen langweilig, weil er gar nichts machen darf. Das ist für Leistungssportler nicht ganz so angenehm, aber da müssen wir durch und es komplett ausheilen lassen“, beschrieb Nagelsmann den derzeitigen Zustand des Kanadiers.

„Wenn die Vier-Wochen-Frist erreicht ist, dann gibt es die nächsten Untersuchungen“, meinte der Trainer. „Erst dann könnten weitere Schritte eingeleitet, die im besten Fall so aussehen, dass wir anfangen können, ihn wieder zu belasten“. Nun müsse man „die Bildgebung und die Diagnostik“ abwarten, um weitere Entscheidungen treffen zu können. Der letzte Einsatz des Linksverteidigers datiert vom 17. Dezember, kurz darauf bremste ihn eine Corona-Infektion aus. In Anschluss-Untersuchungen wurde schließlich die Entzündung des Herzmuskels festgestellt.

FC Bayern: „Kein Zeitplan“ bei Goretzka - Comeback des Nationalspielers steht in den Sternen

Bei Leon Goretzka liegt das letzte Spiel sogar noch weiter zurück, am 4. Dezember lief der deutsche Nationalspieler noch gegen den BVB auf. Seit mehr als zwei Monaten klagt er bereits über Probleme an der Patellasehne des linken Knies, eine Rückkehr scheint noch nicht absehbar, so Nagelsmann. „Bei Leon gibt es keinen Zeitplan. De facto. Es gab letzte Woche einen leichten Rückschritt. Wir hatten die Belastung eine Zeit lang gesteigert, dann war es bei einer leichten Bewegung, wo es wieder wehgetan hat“, meinte der Coach.

Goretzka habe „auch im Alltag Probleme, keine brachialen Schmerzen, aber ein Gefühl von Unwohlsein im Kniegelenk“, beschreibt Nagelsmann die Lage bei seinem Mittelfeldstrategen. Die Frage nach einem Comeback kann der Übungsleiter nur mit einem Satz beantworten, der vielen Bayern-Fans nicht gefallen dürfte: „Es kann sein, dass er kurzfristig in zwei Wochen zurückkommt, kann aber auch sein, dass es Ewigkeiten dauert“. (ajr)

Der FC Bayern dürfte sich über die lange Bundesliga-Pause gefreut haben: Die Personalprobleme sind Geschichte. Nun kommt RB Leipzig nach München - der Live-Ticker.

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