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Hier wird 2017 Fußball gespielt

Es tut sich was: FCB baut Nachwuchszentrum

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Erste Erdbewegungen: Der FCB baut an der Ingolstädter Straße.

München - An der Ingolstädter Straße im Münchner Norden sind die Arbeiten für das neue Nachwuchsleistungszen­trum gestartet. 2017 sollen hier die jungen Lahms und Müllers an ihrer Karriere basteln.

Die ersten Bagger pflügen über das platte Land, es wird vermessen und abgestochen – der FC Bayern hat sein Projekt „Ausdehnung“ nun auch deutlich sichtbar in Angriff angenommen. An der Ingolstädter Straße im Münchner Norden sind die ersten Arbeiten für das neue Nachwuchsleistungszen­trum gestartet. Schon 2017 sollen hier die jungen Lahms und Müllers an ihrer Karriere basteln.

Präsident Karl Hopfner, der dem e.V. vorsteht, der als Bauherr fungiert, erklärte bei fcb.de: „Der e.V. hat die Bauanträge eingereicht und wir wollen noch im Herbst mit dem Bau beginnen.“ In gut zwei Jahren sollen dann auf dem 30 Hektar großen Gelände Fußballplätze entstehen, auch eine Dreifachsporthalle für die Bedürfnisse der Nicht-Fußballer ist geplant. Insgesamt ist die Grundfläche vier mal so groß wie die an der Säbener Straße, „wo wir aus allen Nähten platzen“, wie Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge schon vor einiger Zeit betonte.

An der Ingolstädter Straße sollen demnächst alle Jugendteams des FC Bayern die optimalen Bedingungen vorfinden. Man orientiere sich dabei auch an den Leistungszentren anderer Klubs in ganz Europa. Im Zuge der finanziellen Vorstöße der Engländer erklärte der 60-Jährige zuletzt: „Wir waren 2014 bei Manchester City, da ist ein Nachwuchszentrum für mehr als 200 Millionen Euro hingestellt worden. Daran sieht man, dass nicht mehr nur in Beine, sondern auch nachhaltig in Steine, also Ausbildung, investiert wird.“

Die Optimierung der Ausbildung ist beim Rekordmeister seit Längerem ein wichtiger Punkt auf dem Weg zu dauerhaftem Erfolg. Federführend engagiert sich deswegen nicht zuletzt auch Ex-Präsident Uli Hoeneß seit seiner Haft­erleichterung im Bereich Jugendarbeit. Karl Hopfner sagt mit Blick auf das neue NLZ: „Wenn wir optimale Rahmenbedingungen für die Ausbildung unseres Nachwuchses schaffen, ist die Chance mit Sicherheit höher, dass eigene Nachwuchsspieler in die Profimannschaft aufrücken.“

Wie die frei werdenden Flächen an der Säbener Straße künftig genutzt werden, steht dagegen noch nicht fest. Man wolle sich, so Hopfner, erst nach Abschluss aller Planungen darüber Gedanken machen.

MIC

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