„Er gibt dem Klub einen Schub“

Bei Hoeneß-Wahl: Unternehmer plant zwei besondere Aktionen

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Haben ein Herz für Bedürftige: Wie Uli Hoeneß (l.) spendet auch Ernst Blissenbach gern etwas von seinem Einkommen.

München - Ernst Blissenbach kann den 25. November gar nicht mehr abwarten. Der erfolgreiche Unternehmer und FCB-Fan will im Falle von Uli Hoeneß' Wahl viele Menschen beglücken.

Viele Fans des FC Bayern können die Rückkehr von Uli Hoeneß auf den Präsidenten-Posten kaum noch abwarten. Am 25. November werden die Mitglieder den 64-Jährigen auf der Jahreshauptversammlung nach zweieinhalb Jahren Zwangspause wieder zum Oberhaupt der Roten wählen – das ist ebenso sicher wie eine erneute Titelfeier auf dem Marienplatz im kommenden Sommer.

Auch Ernst Blissenbach fiebert dem Tag der Tage entgegen. Der erfolgreiche Unternehmer aus dem westfälischen Remscheid hat seit 45 Jahren ein Herz für den FC Bayern. Und ist seither auch ein glühender Hoeneß-Verehrer. „Er ist unheimlich sozial eingestellt, spendet für bedürftige Menschen wie etwa krebskranke Kinder“, schwärmt der 79-Jährige, dessen Unternehmen Rohrinnenentgratungs-Systeme herstellt und zu den Weltmarktführern der Branche zählt: „Leider habe ich ihn noch nicht persönlich kennengelernt.“

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Blissenbach will Mitarbeiter und Hilfsbedürftige beschenken

Schon im Frühjahr hatte Blissenbach Hoeneß' Entlassung aus dem Gefängnis - nach abgesessener Strafe wegen Steuerhinterziehung - mit einer Unternehmensfeier zelebriert. Nun will er „meine 15 hochqualifizierten Mitarbeiter“ und zudem auch viele Hilfsbedürftige beglücken.

Denn sobald Hoeneß als Gewinner aus der Präsidentenwahl beim FC Bayern hervorgeht, darf sich jedes Mitglied aus dem Blissenbach-Team über einen Tag Sonderurlaub freuen. „Darüber können sie frei verfügen. Das ist finanziell aufwändiger als ein weiteres Fest zu veranstalten“, gibt Blissenbach zu bedenken.

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„Es gibt so viele hilfsbedürftige Menschen“

Darüber hinaus möchte er Hoeneß eine fünfstellige Summe zukommen lassen, die dieser dann nach seinen Wünschen für soziale Zwecke spenden kann. „Ich möchte auf diesem Weg Gutes tun, denn es gibt so viele hilfsbedürftige Menschen“, erklärt Blissenbach, der auch selbst gern spendet. Eine weitere Parallele zu Hoeneß, den er als Vorbild betitelt.

Für die sportliche Zukunft sieht der Remscheider ohnehin rosarot: „Der FC Bayern bereitet mir viel Freude, aber Hoeneß als Präsident würde dem Klub noch einmal einen Schub geben. Denn er gehört einfach dahin.“ Auch seine Mitarbeiter haben nun einen guten Grund, dem langjährigen Patron der Roten die Daumen zu drücken - auch wenn einige ansonsten für andere Vereine schwärmen.

Blissenbach kann somit auch etwas zurückgeben. Denn im vergangenen Jahr schenkte ihm sein Team eine Mitgliedschaft beim FC Bayern: „Das war eine tolle Überraschung. Ich bin ja schon so lange Fan, aber daran habe ich nie gedacht.“ Am 25. November könnte sein rotes Glück dann wieder vollkommen sein.

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mg

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