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Der FC Bayern zu Gast in Dortmund: Das Topspiel wird zum Psycho-Kick

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Von: Manuel Bonke

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Am Samstag (4. Dezember) ist es wieder so weit: Der FC Bayern tritt gegen seinen Rivalen Borussia Dortmund an. Zahlreiche Ausfälle beim FCB sorgen für Fragezeichen bei der Startelf.

München - Es kribbelt bei Julian Nagelsmann – und zwar deutlich mehr als sonst: „Ich habe gestern am Abend schon ein bisschen gemerkt, dass ich einen Tick angespannter bin als vor dem einen oder anderen Spiel.“ Kein Wunder, immerhin steht für den Trainer sein erstes Bundesliga-Spiel für den FC Bayern gegen Borussia Dortmund (18.30 Uhr, Sky) an – vor immerhin 15 000 Fans.

Top-Spiel FC Bayern gegen BVB: „Es ist ein gewisser Psycho-Kick“

„Die können ganz schön laut sein. Das ist der Salz in der Suppe. Es ist auch ein gewisser Psycho-Kick“, so der 34-Jährige. „Für unseren Klub ist es ein wichtiges Spiel. Wir haben einen gewissen Anspruch. Dortmund spielt eine herausragend gute Saison, wir genauso“, sagt Nagelsmann. Von daher sei die Vorfreude groß und die nötige Anspannung vorhanden. Trotzdem, versichert der Coach, werde keiner seiner Spieler übermotiviert mit dem Messer in den Zähnen ins Flugzeug gen Dortmund steigen.

Nebenkriegsschauplätze gab es im Vorfeld der Partie genug. So wurde der eine oder andere Giftpfeil aus dem Süden in den Westen gefeuert – und kam postwendend zurück. Und der Rekordmeister bot nach Corona-Chaos, Impf-Debatten und einer misslungenen Jahreshauptversammlung freilich die größere Angriffsfläche. Aber beeinflussen solche massiven Störgeräusche die Vorbereitung der Bayern-Spieler? „Dinge, die außenrum passieren, lassen eine Mannschaft nie kalt“, sagt Nagelsmann.

Ausfälle bei Bayern: Wer darf von Anfang an ran?

Gleiches gilt für die zahlreichen Ausfälle im Bayern-Team. Neben Joshua Kimmich und Eric Maxim Choupo-Moting (Corona) fallen für das Tospiel auch Marcel Sabitzer, Josip Stanisic und Bouna Sarr verletzungsbedingt aus. Hinter dem Einsatz von Leon Goretzka (Patellasehnen-Probleme) steht ebenfalls noch ein Fragezeichen.

Mats Hummels (Dortmund) gegen Robert Lewandowski (FC Bayern München) beim Kopfballduell
Im Bundesliga-Topspiel am Samstag (4. Dezember) trifft der FC Bayern München auf seinen Rivalen Dortmund. © Bernd Feil / Poolfoto

Nagelsmann bezifferte die Einsatzchancen mit einem Augenzwinkern auf 60:50. Möglich also, dass Jamal Musiala neben Corentin Tolisso auf der Doppelsechs spielen wird. „Jamal hat es auf der Position bisher im Training sehr gut gemacht, auch wenn es nicht seine Paradeposition ist. Natürlich hätten wir Leon lieber dabei, aber das müssen wir einfach abwarten“, so der Bayern-Trainer. Einen Goretzka-Einsatz wird es nur geben, wenn der Spieler sich zu 100 Prozent fit meldet. (bok)

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