Bundesliga-Kracher am Sonntag

Bayern: Dortmund im Kopf - Zagreb vor der Brust

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Am Sonntag kommt es wieder zum Bundesliga-Kracher zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund.

München - Die Bayern hatten ihre Pflichtaufgabe in Mainz gerade erst erledigt, da war das Spitzenspiel schon in aller Munde. Bayern gegen Dortmund, Erster gegen Zweiter - am Sonntag steht ein echter Knaller auf dem Programm.

Nach dem VfL Wolfsburg kommt mit dem BVB das zweite Topteam der Liga innerhalb von zwei Wochen nach München, doch im Gegensatz zu den Wölfen ist die Borussia auch in Topform. „Dortmund ist aktuell näher an uns dran als Wolfsburg. Bis vergangenen Dienstag war Wolfsburg aber auch nah dran, ehe wir den Abstand vergrößern konnten“, spielt Philipp Lahm auf das furiose 5:1 an und gibt damit die Marschroute vor: Am Sonntag soll auch der Vorsprung auf die Borussia ausgebaut werden. Auch Jerome Boateng macht klar: „Wir spielen zu Hause und da wollen wir gewinnen. Nach Zagreb bereiten wir uns auf das Spiel vor.“

Richtig, bei aller Freude auf den Bundesliga-Schlager darf die Königsklasse nicht aus den Augen geraten. Schon morgen Abend (20.45 Uhr, Sky) ist Dinamo Zagreb in der Arena zu Gast. Auch wenn den Kroaten am ersten Spieltag mit einem 2:1-Erfolg über Arsenal London eine faustdicke Überraschung gelang, gehen die Münchner als haushohe Favoriten in das Duell. „Wenn wir unsere Leistung abrufen, fahren wir die nächsten drei Punkte ein“, sagt Lahm und auch Boateng macht keinen Hehl aus dem Münchner Selbstverständnis: „Wir wollen weiter Erster bleiben und dazu gehört es, gegen Zagreb zu gewinnen.“ Dass es im Umfeld aber nur um die Höhe des Sieges geht, stört vor allem Matthias Sammer: „Arsenal hat in Zagreb vielleicht auch gedacht, dass es nur um die Höhe des Sieges geht.“

Lewy is mim Radl da! Bayern-Training am Sonntag

Der Sportvorstand will sich von dem Kracher gegen den BVB nicht ablenken lassen. „Die eigene Seriosität ist der Schlüssel für gute Leistungen. Dementsprechend müssen wir konzentriert weitergehen“, betont der 48-Jährige und warnt die Profis: „Du verlierst gegen Dortmund zu Hause, gegen Zagreb spielst du Unentschieden - und dann stehen wir hier und alle fragen: Haben Sie diese tolle Anfangssituation nicht verkraftet?“

sw

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