Er muss in München bleiben

Machtwort! FC Bayern verbietet Star Reise zum Nationalteam - er reagiert auf Instagram

Bouna Sarr, David Alaba, Leon Goretzka und Leroy Sané jubeln für den FC Bayern.
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FC Bayern: Nach dem Sieg gegen den BVB ist Länderspielpause.

Bouna Sarr wurde zum ersten Mal in das französische Nationalteam berufen. Der FC Bayern legt aber ein Veto ein - der Verteidiger muss in München bleiben.

  • Bouna Sarr wurde nach seinem Auftritt gegen Borussia Dortmund für die französische Nationalmannschaft nominiert.
  • Der FC Bayern ließ ihn aber nicht ziehen - es stand wohl schon ein Flugzeug bereit.
  • Der Franzose ist enttäuscht - und reagierte auf Instagram.
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München - Als Ersatz für Benjamin Pavard geholt, schlug im Topspiel gegen Borussia Dortmund seine Stunde: Bouna Sarr stand in der Startelf. Der Neuzugang von Olympique Marseille war vor allem defensiv überfordert, ließ über seine Seite eine Menge BVB-Angriffe zu. Mit Ball wirkte er dagegen durchaus solide. Das reichte dem französischen Nationaltrainer Didier Deschamps für einen Anruf. Doch der FC Bayern verweigerte ihm wohl das Debüt.

FC Bayern verwehrt Bouna Sarr Nationalmannschafts-Debüt - Franzose enttäuscht

Wie L‘Equipe berichtet, wollte Deschamps den Bayern-Spieler zum ersten Mal nominieren, es stand wohl sogar schon ein Flugzeug bereit, das ihn zur Nationalmannschaft bringen sollte. Doch der FC Bayern schob einen Riegel vor. Daraufhin sei der 28-Jährige von seinem Arbeitgeber sehr enttäuscht gewesen.

Doch warum muss Sarr in München bleiben, während seine französischen Kollegen Corentin Tolisso, Kingsley Coman und Lucas Hernandez zur „Equipe Tricolore“ reisen dürfen? Der Grund: Sarr hat sich beim BVB-Spiel eine kleine Oberschenkel-Blessur zugezogen. Da auch Pavard eine ähnliche Verletzung plagt, will der Verein kein Risiko eingehen. Für den Rechtsverteidiger verstrich so eine große Chance - noch nie wurde für die Nationalmannschaft nominiert.

FC Bayern: Bouna Sarr bleibt in München - und reagiert auf Instagram

Auf Instagram meldete er sich am späten Montagabend. „Ich bin in guten Händen“, schreibt Sarr in Bezug auf seinen Verein FC Bayern. „Es ist Gott, der entscheidet.“ Auch wenn er seine Enttäuschung nicht direkt zeigt, lässt sich daraus schließen, dass er gerne zum Nationalteam gereist wäre. Deschamps nominierte stattdessen Ruben Aguilar von der AS Monaco - Stammspieler unter Niko Kovac.

Bouna Sarr meldet sich in seiner Instagram-Story.

Seine Blessur kann der Franzose nun in Ruhe auskurieren. Während elf Bayern-Profis international im Einsatz sind, bleibt er gemeinsam mit Thomas Müller, Jerome Boateng und anderen Nicht-Nationalspielern an der Säbener Straße. Das nächste Spiel haben die Münchner erst wieder am 21. November gegen Werder Bremen. (epp)

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