Sommer-Einkauf auf dem Abstellgleis

Neuzugang soll den FC Bayern im Sommer verlassen - trotz langfristigem Vertrag

Die Neuzugänge des FC Bayern beim Training.
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Die Neuzugänge des FC Bayern beim Training.

Beim FC Bayern wird die neue Saison geplant. Ein Profi, der erst im Sommer nach München wechselte, soll den FCB offenbar schon wieder verlassen.

München - Bis zum Start der neuen Saison muss der FC Bayern auf diversen Positionen wohl nachrüsten. Sportvorstand Hasan Salihamidzic tätigte bereits zwei Transfers, mit Blick auf die Abgänge dürfte dies jedoch nicht genügen. Zumal ein weiterer Neuzugang, der sich im ersten Jahr nicht durchsetzen konnte, die Münchner nun scheinbar vor seinem Vertragsende verlassen soll.

FC Bayern: Rechte Abwehrseite bereitet Sorgen - ein FCB-Profi trotz Vertrag vor Abschied?

Mit dem Transfer von Dayot Upamecano reagierte der FCB bereits auf den Abgang von Jerome Boateng, doch neben dem Neuzugang stehen mit Tanguy Nianzou, Lucas Hernandez und Niklas Süle lediglich drei weitere Innenverteidiger im Kader. Da der künftige Coach Julian Nagelsmann vorzugsweise mit drei zentralen Verteidigern agiert, besteht hier offenbar Bedarf.

Die rechte Abwehrseite stellte in der letzten Saison eine Problemzone dar, neben Benjamin Pavard konnte kein Akteur auf der Position die Erwartungen des Klubs erfüllen. Besonders Neuzugang Bouna Sarr konnte seine Ablöse von 8 Millionen Euro nicht rechtfertigen und steht einem Bericht der Bild zufolge auf dem Abstellgleis bei den Bayern. Der 29-Jährige soll den Verein nun verlassen, wenngleich er noch einen Vertrag bis 2024 besitzt.

FC Bayern: Keine Top-Transfers für Nagelsmann-Kader - Brazzo muss nach Schnäppchen suchen

Für einen Ersatz muss sich Hasan Salihamidzic nun ins Zeug legen, es gilt nun ein Schnäppchen zu finden. Denn beim Rekordmeister gilt aufgrund der teuren Transfers von Dayot Upamecano (42,5 Millionen Euro) und Julian Nagelsmann (mind. 15 Millionen) aktuell ein Sparkurs. „Es wird keine großen Transfers geben. Können Sie vergessen. Das wurde so zwischen dem Vorstand und dem Aufsichtsrat auf der letzten Sitzung besprochen“, versicherte Ehrenpräsident Uli Hoeneß kürzlich noch im Interview mit Sport1.

Die Aussagen des Bayern-Machers lassen auch darauf schließen, dass der angebliche Top-Kandidat für die rechte Verteidigerposition nicht an die Isar gelotst werden kann. Medienberichten zufolge hatte man ein Auge auf den ehemaligen BVB-Profi Achraf Hakimi geworfen, für den Paris Saint-Germain nun offenbar 60 Millionen Euro hinblättern würde. Für Nagelsmanns Kader wird es offensichtlich keine Top-Transfers in dieser Größenordnung geben. (ajr)

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