Bayern-Profi mit schwerem Stand

FC Bayern wollte ihn abgeben - Sorgenkind gab drei Top-Klubs einen Korb

Bouna Sarr (r.) will trotz mehrerer Angebote nicht wechseln.
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Bouna Sarr (r.) will trotz mehrerer Angebote nicht wechseln.

Der FC Bayern wollte vor dem Deadline Day noch Einnahmen erzeugen, ein Verkaufskandidat der Münchner will allerdings nicht wechseln und schlug drei Angebote aus.

München - Bouna Sarr galt als einer der Verkaufskandidaten des FC Bayern in der abgelaufenen Transferperiode. Nun ist klar: Der französische Rechtsverteidiger bleibt über den 31. August hinaus in München – weil er Interessenten sofort eine Absage erteilte.

FC Bayern: Bouna Sarr schlug hochklassige Angebote aus - drei Meistermannschaften erkundigten sich nach ihm

Nach tz-Informationen erkundigten sich Frankreich-Meister OSC Lille, Griechenland-Titelgewinner Olympiakos Piräus sowie der türkische Meister Besiktas Istanbul nach Sarr. Der Spieler machte aber schnell klar, dass er nicht vorhabe, den deutschen Rekordmeister im Sommer zu verlassen. Sein Bayern-Vertrag läuft bis 2024. Sarr, der sich sehr wohl in der Stadt fühlt, möchte um seinen Platz in München kämpfen.

Klar ist: Sein Start beim FC Bayern im Oktober 2020 verlief nicht ideal. Wegen einer Sehnenreizung im Knie fiel er gleich zu Beginn aus, musste seine erste Einberufung bei der Nationalmannschaft absagen. Seitdem kam der 29-Jährige nicht richtig in Schuss.

FC Bayern: Bouna Sarr nur Nummer drei - Stanisic ist der neue Pavard-Vertreter

Klar ist auch: Benjamin Pavard (25), der aktuell aufgrund einer Bänderverletzung im linken Sprunggelenk ausfällt, ist als rechter Verteidiger gesetzt. Trainer Julian Nagelsmann (34) machte Josip Stanisic (21) zu seinem Vertreter – weil Sarr in der Vorbereitung Schwierigkeiten hatte, sich an das System des Coaches anzupassen. „Jetzt macht er es besser“, lobte Nagelsmann zuletzt.

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