Marseille-Coach gab dem Franzosen neue Position

„Das hat mich anfangs nicht erfreut“: Wie eine Aktion Sarr letztlich zum FC Bayern brachte

Bouna Sarr sitzt im Pressestüberl des FC Bayern und antwortet auf eine Frage.
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Bouna Sarr bei seiner Vorstellung als neuer Spieler des FC Bayern.

Mit Bouna Sarr fand der FC Bayern am letzten Tag der Transferphase seinen Rechtsverteidiger. Dass der überhaupt in den Münchner Fokus geriet, hat er einer neuen Position und Ex-Coach Rudi Garcia zu verdanken.

  • Bouna Sarr (28) ist neben Benjamin Pavard der zweite Rechtsverteidiger im Kader des FC Bayern.
  • Bei Sarrs Vorstellung am Montag erklärte Hasan Salihamidzic, was den Franzosen ausmacht.
  • Der neue Mann hat große Ziele in München: Er will sich in den Fokus der Nationalmannschaft spielen.
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München - Bouna Sarr (28) bekam am Montag bei seiner Vorstellungsrunde schon mal einen Vorgeschmack darauf, was ihm auch sportlich beim FC Bayern blühen wird: sporadische Einsätze. Der Franzose wechselte kurz vor Transferschluss ziemlich überraschend von Olympique Marseille an die Säbener Straße. Die große Frage lautet noch immer: Wer ist der Rechtsverteidiger, den Hasan Salihamidzic kurz vor Transferschluss aus dem Hut zauberte?

FC Bayern: Bouna Sarr ist als Ersatzmann für Benjamin Pavard eingeplant

„Er ist ein offensiver Rechtsverteidiger, er hat Tempo und ist defensiv agil“, erklärte der Münchner Sportvorstand und fügte hinzu: „Er hat in den Gesprächen seinen positiven Charakter und seine positive Arbeitsauffassung gezeigt.“ Heißt auf gut Deutsch: Sarr ist sich seiner Rolle als Backup für Stammkraft und Landsmann Benjamin Pavard (24) bewusst, wird bei anhaltender Bankdrückerei nicht für miese Laune sorgen.

FC Bayern: Bouna Sarr wollte Rechtsverteidiger-Position „nicht unbedingt erlernen“

Sarr selbst gab sich dementsprechend bescheiden, meinte: „Man hat mich geholt, um der Mannschaft noch mehr Optionen zu geben.“ Dass der Sohn eines Senegalesen und einer Guineerin überhaupt den Weg zum FC Bayern gefunden hat, verdankt er zu großen Teilen Rudi Garcia. Der damalige Marseille-Coach schulte Sarr vom Rechtsaußen zum Rechtsverteidiger um. „Das war nichts, was mich am Anfang sehr erfreut hat. Das war nicht die Position, die ich unbedingt erlernen wollte“, sagte der Neu-Münchner. Aber Sarr ließ sich überzeugen und spielte im Test gegen die Bayern Ende Juli groß auf.

Beim deutschen Rekordmeister trifft er gleich auf fünf Landsmänner (Pavard, Hernandez, Nianzou, Tolisso und Coman). Sie alle haben Sarr eines voraus: ihren Status als Nationalspieler. Das aber muss nicht so bleiben, denn „der FC Bayern ist viel beachtet“. (lop/jau)

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