Mannschaft kann nicht abheben

Weltkriegsbombe macht dem FC Bayern einen Strich durch die Rechnung - schon wieder Flug-Chaos

Das Pokalspiel gegen den Bremer SV lief nahezu perfekt - die Rückreise nach München gestaltet sich alles andere als reibungslos. Eine Bombe ist schuld.

Bremen - Nach dem 12-Tore-Schützenfest gegen den Bremer SV gibt es bei der Rückreise Ärger für den FC Bayern*. Der Rückflug kann nicht wie geplant stattfinden, unweit des Bremer Flughafens wurde eine Weltkriegsbombe gefunden und muss entschärft werden.

Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt, der Bayern-Tross war knapp zwei Stunden zum Warten verdonnert. Gegen 14 Uhr stieg die Mannschaft dann am Terminal in den Flieger, als die Sperrung aufgehoben wurde. “Wir haben die Wartezeit in Ruhe im Hotel verbracht”, sagte Trainer Julian Nagelsmann Sport1, bevor es dann mit Verspätung doch zum Flughafen ging.

FC Bayern darf nicht fliegen - Bombe in Bremen gefunden

Um 13.45 Uhr war die amerikanische Fliegerbombe von Sprengmeister Thomas Richter entschärft worden. Einige Hundert Menschen mussten für die Arbeiten kurzzeitig ihre Häuser verlassen.

Mit Flügen hatte der Rekordmeister in diesem Jahr kein Glück, bereits im Februar war am BER der Wurm drin. Die Münchner wollten von Berlin abends direkt weiter zur Klub-WM nach Katar fliegen, erhielten aber keine Startfreigabe. Erst siebeneinhalb Stunden später hob die Maschine schließlich ab.

Für die Bayern geht es am Samstag (18.30 Uhr) wieder zur Sache. Am Vormittag hatten die Bayern noch wie geplant in Bremen trainiert. Zuhause in der Allianz Arena* erwartet das Team von Julian Nagelsmann Hertha BSC. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Carmen Jaspersen/dpa

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