So erlebte der Brasilianer seine Zeit in Haft

Breno: "Hoeneß ist kein Krimineller"

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Breno spricht über seine schwierige Zeit in Haft.

München - Breno ist seit knapp einem Jahr auf Bewährung in Freiheit - und hat nun über die schwere Zeit im Gefängnis gesprochen.

Wegen schwerer Brandstiftung wurde Ex-Bayern-Profi Breno 2012 zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Ende 2014 wurde der Brasilianer auf Bewährung entlassen und unterschrieb beim FC São Paulo. In der Sport Bild spricht er über seine schwere Zeit im Gefängnis: „Die ersten sechs Monate waren sehr schwierig. Ich konnte nur ganz schlecht schlafen. Immer wieder ging mir nur der Gedanke durch den Kopf: Du sitzt im Gefängnis, bist kein freier Mann mehr, kannst nicht mehr bei deiner Familie sein. Das tat so weh. Wir haben viel geweint, als mich meine Mutter, meine Frau und meine Kinder besuchten." Trotzdem sagt der Innenverteidiger: „Ich habe im Gefängnis viel gelernt. Ich habe gesehen, wie andere Gefangene versucht haben, sich umzubringen. Das schreckt einen ab und prägt."

Regelmäßige Besuche erhielt der Brasilianer im Knast von Landsmann Rafinha, Wolfgang Dremmler und Uli Hoeneß. Besonders zum Letztgenannten hat Breno eine ganz besondere Verbindung: "Uli Hoeneß ist ein wunderbarer Mensch, er hat ein großes Herz", sagt Breno, fügt aber nachdenklich hinzu: "Auch sein Fall zeigt, dass Deutschland rigoros ist." Was Breno damit meint? "Uli Hoeneß ist kein Krimineller, der einen umgebracht oder Menschen überfallen hat." Dennoch hat Breno heute keinen Kontakt mehr zum ehemaligen Präsidenten: "So ist leider die Zeit!"

tz

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