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BVB-Boss schickt süße Grüße an den FC Bayern: „Die sollen ...“

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Von: Christoph Klaucke

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BVB-Boss Hans-Joachim Watzke fordert den FC Bayern heraus.
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke fordert den FC Bayern heraus. © Alexandre Simoes/Imago

Der FC Bayern muss am Samstag zum Bundesliga-Klassiker zu Borussia Dortmund reisen. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke fiebert dem Duell entgegen und schickt Grüße.

Dortmund - Die Bundesliga frohlockt: Während in Kinderzimmern mit dem täglichen Öffnen eines Fensters am Adventskalender dem Christkind entgegengefiebert wird, dürfen sich Fußballfans schon in wenigen Tagen auf den Klassiker freuen. Am Samstag steigt das Topspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München. Die Konstellation verspricht Brisanz: Der BVB will den Rekordmeister bei nur einem Punkt Rückstand im eigenen Stadion überflügeln. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke schickt im Vorfeld schon einmal Grüße in den Süden.

FC Bayern: BVB-Boss Watzke stichelt vor dem Klassiker - „Die sollen ruhig mal kommen“

„Ich erwarte, dass wir couragiert auftreten, dass wir selbstbewusst auftreten“, sagte Dortmunds Geschäftsführer in einem Sky-Interview. „Wir sind bereit, wir haben jede Menge Selbstvertrauen. Die sollen ruhig mal kommen. Alles andere ist nicht breite Brust, sondern arrogant“, erklärte Watzke mit einem Gruß an die Bayern vor dem Klassiker am Samstagabend im Dortmunder Signal Iduna Park.

Der BVB feierte am vergangenen Wochenende einen 3:1-Sieg in Wolfsburg nach Rückstand, während sich der FC Bayern beim 1:0 gegen Bielefeld zu einem Arbeitssieg quälte. „Wenn du die letzten 20 Bundesligaspiele 17 gewinnst, dann müsstest du genug Selbstvertrauen haben. Wir haben in Wolfsburg gezeigt, zu was wir imstande sind, wenn wir einigermaßen komplett sind. Das wird sich ja noch weiter fortsetzen“, sprach Watzke eine Warnung an die Konkurrenz aus. Und dann ist da ja noch BVB-Tormaschine Erling Haaland.

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FC Bayern: BVB-Boss feiert Haaland-Rückkehr - Spitze gegen FCB

Haaland gab in Wolfsburg nach wochenlanger Verletzung sein Comeback und erzielte kurz nach Einwechslung das Tor zum Endstand. „Es ist natürlich auch klar, das löst was aus, wenn man Erling im Kader hat. Mit seiner positiven Ausstrahlung und seiner positiven Verrücktheit löst das beim Gegner etwas aus und löst das bei der eigenen Mannschaft was aus“, freut sich Watzke. Sogar der BVB-Boss selbst zeigte sich von der Blitz-Rückkehr des Sturmtanks überrascht.

Eine weitere Spitze gegen den FC Bayern konnte er sich dann auch nicht verkneifen. „Aber das ist eben auch die Stärke von Borussia Dortmund, wenn sich etwas andeutet, dann kann man es nicht sofort bei ihnen hören oder woanders lesen, sondern wir hatten schon eine Woche vorher das Gefühl, das könnte durchaus eine Option sein, für eine Zeit lang“, so Watzke. „Und da hat dann auch keiner damit gerechnet, das ist klar, weil bei uns eben der Laden dicht ist.“ Womöglich eine Anspielung auf den kommenden Gegner, bei dem Trainer Julian Nagelsmann zuletzt von „herausgeplauderten Interna“ genervt war. (ck)

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