1. tz
  2. Sport
  3. FC Bayern

BVB-Boss stichelt gegen FC Bayern - Watzke veralbert Rummenigge: „Wir ticken anders“

Erstellt:

Von: Christoph Klaucke

Kommentare

BVB-Boss Aki Watzke (li.) stichelt gegen Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge.
BVB-Boss Aki Watzke (li.) stichelt gegen Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge. © Imago

Karl-Heinz Rummenigge, Ex-Boss des FC Bayern, kassiert einen Konter von BVB-Chef Aki Watzke. Giftpfeile zwischen München und Dortmund fliegen hin und her.

München/Dortmund - Nur noch drei Wochen bis zum Bundesliga-Klassiker zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund. Die Anspannung vor dem großen Duell der beiden deutschen Schwergewichte steigt mit jedem Tag, an dem das Topspiel näher rückt. Anders dürften die jüngsten Aussagen der Macher der beiden Klubs nicht zu erklären sein. Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge aus dem Süden und BVB-Chef Hans-Joachim Watzke aus dem Westen der Republik schießen derzeit einen Giftpfeil nach dem anderen in Richtung des Dauerrivalen.

FC Bayern: BVB-Boss stichelt Richtung Rummenigge

„Das dürfen die Bayern gern sagen. Wir ticken anders. Nach dem 0:5 der Bayern im Pokal habe ich keinen Dortmunder gehört, der gesagt hätte, dass wir schon den Pokal polieren oder etwas ähnliches“, sagte Watzke den Ruhr-Nachrichten und reagierte damit überraschend entspannt und humorvoll auf eine Spitze von Rummenigge. Zur Einordnung: Der FC Bayern war durch ein 0:5 bei Borussia Mönchengladbach in der 2. Runde aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Der BVB steht dagegen im Achtelfinale.

Wir ticken anders.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke in Bezug auf den FC Bayern

Und wie ticken die Bayern, dürfte man sich wohl nun fragen? Nach der Niederlage des BVB am vergangenen Wochenende bei RB Leipzig und dem Sieg der Bayern gegen den SC Freiburg hatte Rummenigge der Bild gesagt: „Dortmund hat wieder verloren, jetzt können wir schon langsam die Meisterschale etwas entstauben.“ Für seinen Spruch musste sich Rummenigge viel Kritik anhören.

BVB-Boss Aki Watzke (li.) stichelt gegen Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge.
BVB-Boss Aki Watzke (li.) stichelt gegen Ex-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge. © Imago

Der BVB hat sich tatsächlich einen Kommentar zum Pokal-Debakel der Bayern verkniffen - was Anerkennung verdient. Dennoch beschleicht einige Fans und Beobachter das Gefühl, dass die Borussia vor der bajuwarischen Dominanz in der Bundesliga regelrecht erstarrt ist.

FC Bayern gegen BVB wirft seine Schatten voraus

Rummenigge holt nach dem Watzke-Konter nun zum süffisanten Gegenschlag aus. Wie Sport1 berichtet, soll der 66-Jährige am Mittwoch (10. November) bei der Veranstaltungsreihe „Menschen in Europa“ gesagt haben: „Das perfekte Wochenende hat man, wenn Bayern um 15.30 Uhr gewonnen hat und Dortmund um 18.30 Uhr verliert.“

Am 4. Dezember um 18.30 Uhr sind die Roten bei Schwarz-Gelb zu Gast. Sollte es dann wieder ein perfektes Wochenende aus Rummenigges Sicht geben, könnte bereits vor Weihnachten eine Vorentscheidung im Meisterrennen gefallen sein. Aktuell liegt der FC Bayern vier Punkte vor dem Zweiten Dortmund an der Tabellenspitze. Auch Ex-FCB-Kapitän Stefan Effenberg hat sich im Meisterkampf bereits festgelegt und fällt für den BVB ein Knallhart-Urteil. (ck)

 

Auch interessant

Kommentare