Vor dem Bundesliga-Gipfel

Bayern-Krach mit Dortmund - Rummenigge räumt Fehler ein: „Dafür haben wir Verständnis“

Vorstandsboss des FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge.
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Vorstandsboss des FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge.

Vor dem Bundesliga-Gipfel in Dortmund spricht Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern von einem Fehlverhalten gegenüber dem BVB. Es geht um einen Weltmeister.

München/Dortmund - Dass Mario Götze einst als das größte Versprechen des deutschen Fußballs galt, belegt eine neue Episode der Rivalität zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund. Vor dem Bundesliga-Topspiel der Münchner in Westfalen (Samstag, 18.30 Uhr, bei tz.de im Live-Ticker) äußerte sich Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge zu der Personalie.

BVB gegen FC Bayern: Die Personalie Mario Götze sorgte für Streit zwischen Dortmund und München

Ein Rückblick: 2013 ging es für den heute 28-Jährigen aus NRW in den tiefen Süden der Republik, 2016 wechselte Götze nach teils gebrauchten Jahren zurück zu seinem Jugendverein nach Dortmund.

Doch auch dort lief es anschließend schleppend, weswegen sein Vertrag vor dieser Saison nicht verlängert wurde und der Siegtorschütze aus dem WM-Finale 2014 sich der PSV Eindhoven aus den Niederlanden anschloss.

Wie der Transfer 2013 ablief, passte dem BVB so gar nicht. Obwohl die Bayern seinerzeit kolportiert 37 Millionen Euro für den Nationalspieler überwiesen. „Vor Jahren war ich auch empört über die Art und Weise der Bayern. Aber in diesem Fall ist ja bislang auch alles sehr sauber gelaufen“, sagte Watzke zum Beispiel 2016 dem laut welt.de dem Onlineportal schwatzgelb.de.

BVB gegen FC Bayern: Münchens Boss Karl-Heinz Rummenigge räumt ein nicht sauberes Verhalten ein

Rummenigge meinte nun im Interview mit der Sport Bild (Printausgabe) dazu: „Wir haben inzwischen ein wetterbeständiges Verhältnis zueinander entwickelt, dass der eine den anderen vorher ansprechen würde. Wir hatten den Fall Mats Hummels, der erst wieder nach München kam, inzwischen erneut für Dortmund spielt. Wir haben das ganz seriös, unter Männern gelöst. Der Weg, auf dem wir 2013 Mario Götze geholt haben, hat beim BVB damals große Kritik hervorgerufen. Dafür haben wir in München im Nachhinein Verständnis.“ (pm)

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