FCB war schon mal an ihm dran

Ancelottis Wunschspieler kostet Bayern 50 Millionen

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Carlo Ancelotti übernimmt im Sommer den Trainerposten beim FC Bayern.

München - Dass ein neuer Trainer eigene Vorstellungen in Sachen Spielerkader hat, ist normal. Auch Carlo Ancelotti dürfte den Bayern-Bossen bereits einen "Wunschzettel" überreicht haben. Hoch im Kurs steht beim Pep-Nachfolger ein Abwehrmann aus Spanien.

Offiziell hat hat der Carlo Ancelotti seine Arbeit für den deutschen Rekordmeister noch gar nicht begonnen. Erst ab Ende April, nach seinem Urlaub, will sich der Startrainer voll und ganz der Planung seiner Zeit beim FC Bayern widmen, die vertraglich am 1. Juli 2016 beginnt. Der italienische Starcoach beerbt Pep Guardiola auf der Trainerbank der Roten - und selbstverständlich wird auch Ancelotti seine speziellen Ideen haben, was die Gestaltung seines künftigen Spielerkaders betrifft.

Ist Aymeric Laporte Carlo Ancelottis Wunschspieler für die Bayern-Abwehr?

Schenkt man allerdings allen Gerüchten Glauben, dürfte der Wunschzettel des 56-Jährigen mit möglichen Neuverpflichtungen des FC Bayern mindestens von München bis nach Mailand reichen. Jeden Tag geistern gefühlt mindestens zwei neue Namen durch die Medien - auch, weil sich weder die Offiziellen des FC Bayern wie Karl-Heinz Rummenigge oder Matthias Sammer, noch Ancelotti selbst öffentlich geäußert haben.

Doch bei all den windigen Transfergerüchten sind auch einige wenige Personalien dabei, die nicht nur auf den ersten Blick Sinn machen, beispielweise das Interesse des FC Bayern an Alvaro Morata, derzeit noch in Diensten von Juventus Turin.

Aymeric Laporte (l.) von Athletic Bilbao ist ein begehrter Abwehrspieler.

Als gesichert gilt, behauptet zumindest die Sportbild, dass Ancelotti einen Wunschspieler für die künftige Bayern-Abwehr gefunden hat. Der heiß begehrte Kandidat: Aymeric Laporte von Athletic Bilbao. Mit gerade einmal 21 Jahren zählt der Franzose zu den vielversprechendsten Defensivtalenten des Kontinents. Seine Stärken liegen im Abwehrzentrum, wo er künftig mit Jerome Boateng ein nur schwer überwindbares Bollwerk bilden könnte. Laporte kann aber auch auf die linke Seite ausweichen, sollte dort Not am Mann sein.

Aymeric Laporte: Festgeschriebene Ablösesumme von 50 Millionen Euro

Derzeit setzt ein Wadenbeinbruch den jungen Defensivmann außer Gefecht. Doch das dürfte nur ein geringer Hinderungsgrund für den FC Bayern sein, Laporte von Bilbao loszueisen. Schwerer wiegt da schon die festgeschriebene Ablösesumme für den 1,89 Meter großen Verteidiger, die laut Sportbild bei mindestens 50 Millionen Euro liegt.

Bereits vor zwei Jahren waren die Bayern an dem Linksfuß dran, damals zerschlug sich allerdings ein Wechsel, obwohl Laporte sich vom Interesse des deutschen Rekordmeisters geschmeichelt fühlte. Laporte wäre nicht der erste Spieler, der von Bilbao an die Säbener Straße wechseln würde. Ende August 2012 kam Javi Martinez für 40 Millionen Euro aus dem Baskenland nach München - bis heute Bayerns teuerster Transfer der Klubgeschichte. Unterstützung in den Verhandlungen könnte Jupp Heynckes leisten. Bayerns Triple-Trainer saß von 1992 bis 1994 bei Athletic auf der Trainerbank und genießt dort nach wie vor einen hervorragenden Ruf.

Ob nun Laporte Ancelottis Wunschspieler ist oder nicht - fest steht, dass der FC Bayern in der Abwehrzentrale mit größter Wahrscheinlichkeit aktiv werden wird. Mit Jerome Boateng und Javi Martinez stehen dort zwar zwei Weltklasseleute zur Verfügung. Doch die aktuellen Alternativen sind entweder zu verletzungsanfällig (Holger Badstuber, Medhi Benatia) oder spielen eigentlich lieber auf einer anderen Position (Joshua Kimmich, David Alaba). Sollte sich der FC Bayern von Ancelotti also von Laportes Qualität überzeugen lassen, dürften auch die 50 Millionen Ablöse kein Hinderungsgrund sein.

So lange laufen die Verträge der Bayern-Stars

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