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Neuer Gegner für den FC Bayern - Müller reagiert auf „Take two“ der Auslosung

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Von: Alexander Kaindl, Antonio José Riether

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Der FC Bayern trifft im Achtelfinale der Champions League doch nicht auf Atletico Madrid, sondern auf Salzburg. Thomas Müller reagierte bereits auf das Los.

Update, 18.11 Uhr: Auch FCB-Sportvorstand Hasan Salihamidzic hat sich nun noch einmal zur neuen Auslosung zu Wort gemeldet. „Salzburg hat ein sehr interessantes Konzept mit einem sehr guten Trainer. Sie haben in den letzten Jahren gute Leistungen gebracht und sind die erste Mannschaft aus Österreich, die sich für die K.o.-Runde qualifiziert hat“, so Brazzo auf der Homepage des FC Bayern: „Das zeigt, wie gut und beständig sie arbeiten. In der Champions League muss man immer Top-Leistungen bringen. Im vergangenen Jahr hatten wir schwierige Gruppenspiele gegen Salzburg, die Ergebnisse sind höher ausgefallen, als es der Spielverlauf gezeigt hat. Wir müssen eine gute Leistung bringen.“

Update, 15.51 Uhr: Thomas Müller reagierte bereits mit einem kurzen Video auf die erste Auslosung, kurz nach der zweiten Ziehung der UEFA gibt es eine Botschaft des 32-Jährigen. „So, Champions-League-Auslosung Take two: Jetzt haben wir Salzburg bekommen, vom Fahren her natürlich mit kürzeren Wegen. Wir haben schon letztes Jahr gegen Salzburg gespielt in der Gruppenphase, das waren intensive Spiele“, erinnert sich Müller. Die Münchner entschieden im vergangenen Jahr beide Spiele für sich, in der Arena gab es ein 3:1, in Salzburg feierten die Bayern ein 6:2-Schützenfest.

„Wir können uns schon auf heiße Spiele einstellen, auch wenn es jahreszeitbedingt etwas kühler wird“, so der Weilheimer auf seinem Instagram-Profil. „Wir wollen natürlich in die nächste Runde kommen, ich bin gespannt und freue mich drauf. Aber dass es eine zweite Auslosung gibt, hätte ich nicht gedacht“, merkt Müller noch einmal lächelnd an.

Update, 15.36 Uhr: Nach der zweiten und nun auch korrekten Auslosung gibt es die erste Reaktion beim FC Bayern. Klubboss Oliver Kahn äußerte sich respektvoll gegenüber des kommenden Gegners. „Das war heute keine alltägliche Auslosung, und wir schauen nun gespannt auf unsere Duelle mit RB Salzburg. Salzburg hat in der Vorrunde gezeigt, was sie können und sich zurecht erstmals für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert“, meint der ehemalige Keeper.

Kahn weiß um die Qualitäten des Achtelfinal-Kontrahenten. „Dort herrscht große Euphorie, es ist eine junge, hochtalentierte Mannschaft. Natürlich sind wir in diesen beiden Begegnungen Favorit. Wir freuen uns auf diese Duelle“, so der 52-Jährige gegenüber der Vereinshomepage der Münchner.

Update, 15.23 Uhr: Bei der zweiten Auslosung des Champions-League-Achtelfinals spielen die Bayern gegen Red Bull Salzburg. Der passende Instagram-Beitrag wurde bereits von vielen Fans geliked und kommentiert, auch ein Salzburger mit Bayern-Vergangenheit markierte das Bild mit „Gefällt mir“: Karim Adeyemi wurde in der Jugend beim FCB aussortiert, über Unterhaching wechselte er nach Österreich und entwickelte sich zum Leistungsträger und Nationalspieler. Der 19-Jährige ist scheinbar heiß auf das Duell mit seinem Ex-Klub.

Update vom 13. Dezember, 15.14 Uhr: Nach der Wiederholung der Auslosung des Champions-League-Achtelfinals spielen die Bayern nun doch nicht gegen Atletico Madrid. Bereits bei der ersten Partie, die beim zweiten Anlauf zugelost wurde, war der deutsche Rekordmeister im Fokus. Die Mannschaft von Julian Nagelsmann trifft demnach auf Red Bull Salzburg, während Atletico gegen Manchester United ran muss.

Update vom 13. Dezember, 14.10 Uhr: Völlig irre! Die Champions-League-Auslosung wird wiederholt. Der FC Bayern München wurde zunächst gegen Atletico Madrid gelost. Nun wird wegen eines Fehlers aber neu gezogen. Wir fangen die Reaktionen hier in diesem Artikel ab.

Salihamidzic reagiert auf CL-Gegner: „Eines der attraktivsten Lose im Achtelfinale“

Erstmeldung vom 13. Dezember, 12.26 Uhr: München - Nächste Station: Achtelfinale! Nach einer herausragenden Champions-League-Gruppenphase steht der FC Bayern München nun in der Runde der letzten 16. Europas Elite kämpft ab Februar 2022 um den begehrten Henkelpott, die Roten können mit einem richtig guten Gefühl in die restliche Königsklassen-Saison gehen, denn: Als man zuletzt alle sechs Vorrunden-Spiele gewann, stemmte man am Ende auch den Pokal in die Höhe: Hansi Flick war 2019/20 dieses Kunststück gelungen. Sein Nachfolger Julian Nagelsmann will es ihm nun natürlich gleichtun.

Bis zum Finale ist es aber noch ein langer Weg - und im Achtelfinale muss man eben erstmal Atletico Madrid aus dem Weg räumen. Der nächste Bayern-Gegner wurde Montagmittag in Nyon gezogen. Wir fassen die Reaktionen der Verantwortlichen hier zusammen.

Hasan Salihamidzic (Sportvorstand des FC Bayern München) über ...

... das Los: „Das ist ein schwerer Gegner. Es ist eines der attraktivsten Lose im Achtelfinale. Wir wissen, was die können, wie die Fußball spielen. Atletico ist eine Top-Mannschaft. Sie sind spanischer Meister. Da ist gefragt, dass wir an beiden Spieltagen Topleistung bringen, um weiterzukommen.“

... Atletico und Trainer Diego Simeone: „Diese Mannschaft, dieser Trainer hat viel Mentalität. Man weiß, wie Diego Simeone drauf ist. Das wird packend und spannend. Unsere Jungs wissen, wie man Atletico nehmen muss. Da ist alles möglich. Ich hoffe, dass wir unsere Zuschauer in der Allianz Arena dann zurück haben.“

... das deutsche Abschneiden in der CL: „Ich finde es schade, dass wir die einzige deutsche Mannschaft im Achtelfinale sind. Das ist nicht optimal. Wir müssen versuchen, die deutsche Mannschaft ganz weit, wenn es möglich ist, bis ins Finale, zu tragen.“

... die aktuelle Situation: „Wir bereiten uns auf Stuttgart vor, dann Wolfsburg. Dann ist erstmal Ruhe, dann wieder Bundesliga. Die Champions League ist noch weit weg, aber wir freuen uns natürlich auf packende Spiele.“

Julian Nagelsmann (Trainer des FC Bayern München) über ...

... Atletico: „Ein gutes Los, ein guter Gegner, interessantes Spiel, schöne Stadt, sehr gutes Stadion. Es gibt ein paar Berührungspunkte. Das ist ein Klub, der seit Jahren auf internationalem Niveau ist, einen sehr emotionalen Trainer hat. Sie haben eine gute fußballerische Qualität. Sie haben die Grundordnung ein wenig geändert, nachdem sie vor eineinhalb Jahren ausgeschieden sind. Sie sind gut eingespielt.“

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