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Zwei FCB-Stars aus Quarantäne-Quintett bereits geimpft? Jetzt spricht Nagelsmann

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Von: Marius Epp

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Die Quarantäne-Ausfälle drohen die sportlichen Ziele des FC Bayern zu gefährden. Zwei der fünf ungeimpften Spieler sollen nun doch schon geimpft sein.

Update vom 23. November, 22.15 Uhr: Nun hat sich auch Julian Nagelsmann zu den Impf-Gerüchten um Jamal Musiala und Serge Gnabry geäußert. „Ich kann es noch nicht bestätigen“, sagte der FCB-Coach nach der Partie des FC Bayern bei Dynamo Kiew: „Wir haben medizinisches Personal, das sich um die Spieler daheim kümmert, ich hatte jetzt die letzten zwei Tage keinen Kontakt mit ihnen.“

Allerdings führte Nagelsmann weiter aus: „Sollte es aber stimmen, dann freue ich mich drüber. Es wäre ein erster Schritt“, so der 34-Jährige: „Bei Serge ein sehr guter, weil er auch schon genesen ist und daher auch früher vollständigen Impfschutz erlangt. Bei Jamal würde es ein bisschen dauern, aber man muss den ersten vor dem zweiten Schritt machen.“

Der kicker hatte kurz vor dem FCB-Spiel in der Champions League berichtet, dass sich Gnabry und Musiala inzwischen haben impfen lassen (s. Eintrag von 19.14 Uhr).

Update vom 23. November, 19.14 Uhr: Jetzt überschlagen sich die Berichte um die fünf angeblich ungeimpften Spieler des FC Bayern! Vor wenigen Stunden wurde von einigen Medien vermeldet, dass drei Akteure über eine Impfung nachdenken würden. Nun schreibt der kicker, dass sich zwei Stars bereits haben impfen lassen!

Demnach soll Jamal Musiala bereits die erste Spritze vom Mannschaftsarzt des FC Bayern bekommen haben - und auch Serge Gnabry hat offenbar seinen ersten Pieks erhalten.

Update vom 23. November, 16.58 Uhr: Drei der fünf ungeimpften Spieler des FC Bayern denken wohl über eine Impfung nach - die Bild will jetzt die Namen erfahren haben: Offenbar handelt es sich um Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Mickael Cuisance. Das hieße im Umkehrschluss: Eric Maxim Choupo-Moting und Jamal Musiala würden sich weiterhin nicht impfen lassen wollen.

FC Bayern greift bei Ungeimpften durch

Erstmeldung vom 23. November: München - Corona trifft den FC Bayern momentan mit voller Wucht. Fünf ungeimpfte Spieler befinden sich in Quarantäne und fehlen den Münchnern mindestens beim anstehenden Champions-League-Spiel gegen Dynamo Kiew.

Eine solche Situation kann sich der Rekordmeister eigentlich nicht mehr leisten - vor allem, weil es sich dabei auch um entscheidende Akteure wie Joshua Kimmich oder Serge Gnabry handelt. Deshalb griff die Vereinsführung durch und kürzte den ungeimpften Spielern das Quarantäne-Gehalt. Zusätzlich sehen sich Kimmich und Co. in der Öffentlichkeit enormem Druck ausgesetzt.

FC Bayern: Drei Spieler denken bei Impfung wohl um

Die englisch-amerikanische Zeitschrift The Athletic will nun erfahren haben: Drei der fünf ungeimpften Spieler tendieren dazu, sich doch impfen zu lassen. Demnach sei es nicht ausgeschlossen, dass sie sich noch während der Quarantäne das Vakzin spritzen lassen. Der FC Bayern setzte in den vergangenen Tagen auf den persönlichen Dialog mit den Spielern und versuchte, sie mit Argumenten von der Impfung zu überzeugen.

Das scheint zumindest teilweise Wirkung zu zeigen: Laut dem Bericht haben die Spieler sich intensiv mit ihren Mannschaftskollegen, Ärzten und Immunologen ausgetauscht und in der Folge ihre Meinung geändert. Die Namen der Spieler werden nicht genannt. Auf der Pressekonferenz am Montag riet Leroy Sané seinen Mitspielern zur Impfung: „Ich stehe dafür, dass man sich impfen lassen soll. Ich will, dass alle für uns auf dem Platz stehen. Ich habe es bei Serge (Gnabry, Anm. d. Red.) erwähnt. Wir als Team wollen sie dabei haben.“

FC Bayern will 100-prozentige Impfquote bis Januar

Wie Spox und Goal berichten, streben die Bayern bis zum Januar eine 100-prozentige Impfquote an. Ob das klappt, ist jedoch offen. Offenbar prüfen einzelne Spieler im Moment sogar juristische Schritte gegen den Verein. Klar ist: Das Thema ist noch lange nicht erledigt, auch wenn nicht nur Trainer Julian Nagelsmann der Frust darüber deutlich anzumerken ist. (epp)

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