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FC Bayern-Star plötzlich im Sonderangebot - Preis wohl deutlich gefallen

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Von: José Carlos Menzel López

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Philippe Coutinho fühlt sich in Bayern wohl. Ob der Brasilianer eine Zukunft beim FC Bayern hat?
Philippe Coutinho fühlt sich in Bayern wohl. Ob der Brasilianer eine Zukunft beim FC Bayern hat? © dpa / Tobias Hase

Philippe Coutinho war der Königstransfer des FC Bayern München im Sommer. Nun ist der Brasilianer angeblich zu einem Schnäppchenpreis zu haben.

München - In Barcelona scheint man dieser Tage wenig bis gar kein Interesse an einer Heimkehr von Philippe Coutinho (27) zu haben. In der spanischen Küstenstadt ist man sogar so scharf darauf, mit dem teuersten Einkauf der Vereinsgeschichte (160 Millionen Euro) Kasse zu machen, dass man ihn nun zum Schnäppchenpreis an die Bayern verscherbeln will. Zur Erinnerung: Die Kaufoption für die Leihe betrug zunächst 120 Millionen Euro, laut Daily Express soll Barcelona diese allerdings nun auf 80 Millionen heruntergeschraubt haben. Coutinho im Sonderangebot! Schlagen die Bayern jetzt zu?

Wobei die Blaugrana auf einen Geldsegen angewiesen wären, sollten sie die Wünsche ihres möglichen neuen Trainers erfüllen wollen. Klub-Ikone Xavi schwärmt öffentlich von Serge Gnabry und sieht im Flügelflitzer die ideale Verstärkung.

An der Säbener Straße geht die Tendenz aktuell stark in Richtung: nein! Nicht nur, dass der Brasilianer bei sieben Toren und acht Assists auch nach 27 Einsätzen noch nicht eingeschlagen hat – am liebsten würden die Bayern ihr Festgeldkonto für Wunschspieler Kai Havertz* plündern. Auch am Leverkusener Juwel hängt die Zukunft eines Coutinho, für den scheinbar auch bei seinem ehemaligen Arbeitgeber an der Merseyside kein Platz mehr ist. Neulich war – ebenfalls abhängig vom Erfolg eines Havertz-Transfers – von einer möglichen Rückholaktion Liverpools die Rede, nach den jüngsten Aussagen ihres Bosses dürfte sich allerdings auch diese zerschlagen haben.

In Liverpool hat sich seit Coutinho Weggang einiges geändert 

So nutzte nämlich Peter Moore ein Interview mit dem englischen Daily Mirror, um die jüngsten Erfolge des Klubs an der Anfield Road ausgerechnet mit dem Weggang Coutinhos zu begründen. Im Klartext: Hätte Coutinho vor zwei Jahren nicht das Weite gesucht, hätte Liverpool auch nicht die Champions League gewonnen. „Es hat sich vieles verändert, seit Coutinho gegangen ist, und zwar nicht nur innerhalb der Mannschaftsstruktur, sondern auch in der Art und Weise unseres Fußballs“, so Moore. „Wenn Sie sich an die Zeit seines Wechsels erinnern, so hat sich unser Spielstil daraufhin komplett gewandelt. Das zeigt sich darin, dass wir nur ein einziges Spiel während des Rests der Saison verloren.“ Damit wolle er Coutinho aber natürlich „nicht herabwürdigen“, so der Geschäftsführer der Reds weiter.

Hat Philippe Coutinho bei den Bayern eine Zukunft?

Aussagen, die dem Techniker in Diensten des FC Bayern * egal zu sein scheinen. Auch er liebäugelt im Moment nicht mit einer Rückkehr in die Premier League, wie er in einem Interview mit dem Magazin

Sports Illustrated zu verstehen gab. „Ich blicke nicht mehr zurück auf die Zeit bei Liverpool. Ich habe mich für einen anderen Weg entschieden“, erklärte Coutinho, der lediglich „die Erfüllung seiner Träume“ im Blick habe. Anders klingen seine Ausführungen im Bezug auf den FC Bayern, wo er sich allem Anschein nach pudelwohl fühlt. „Meine Familie und ich sind schon sehr glücklich hier“, sagt er. Die Frage ist nur: Sind auch die Bayern glücklich mit ihm? 

Nimmt auch die Zeit von Alvaro Odriozola beim FC Bayern ein jähes Ende? Auch der Leihspieler von Real Madrid denkt offen an eine Spanien-Rückkehr im Sommer.

Der FCB sucht unterdessen weiter nach Top-Talenten auf dem internationalen Transfermarkt. Eines machte nun eine ähnliche Entwicklung wie Alphonso Davies. Die FCB-Scouts sollen dran sein.

Für fallende Preise von Bayern-Stars könnte auch die Wackelkandidaten-Liste des FCB sorgen. Zehn Spieler sollen vor einer ungewissen Zukunft stehen.

José Carlos Menzel López

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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