Kleiner Seitenhieb auf sein Idol

Tennis-Ass ist Riesenfan von Ex-Bayern-Star - „Er ist wie ich, auch groß und keine Technik“

Der russische Tennisprofi Daniil Medvedev gewann das Turnier in Toronto. In einem Interview sprach er über seine Liebe zum FC Bayern.
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Der russische Tennisprofi Daniil Medvedev gewann das Turnier in Toronto. In einem Interview sprach er über seine Liebe zum FC Bayern.

Tennis-Ass Daniil Medvedev ist ein großer Fan des FC Bayern München. Eines seiner Idole ist Ex-Stürmer Mario Gomez. Der Russe kann sich aber einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen.

München - Er ist bei den US Open das, was sein liebster Fußballklub FC Bayern auch zumeist ist: Einer der großen Favoriten. Nach seinem Titel in Toronto und dem Halbfinaleinzug in Cincinnati zählt Daniil Medvedev wegen seiner Top-Form zum engsten Anwärterkreis auf den Titel in Flushing Meadows. Neben Tennis liegt Medvedev auch der FC Bayern sehr am Herzen, wie er in einem Interview bekräftigte.

Daniil Medvedev: Er ist Riesenfan von Ex-Bayern-Star Mario Gomez

Ein Spieler aus der Geschichte des deutschen Rekordmeisters hat es ihm besonders angetan: Mario Gomez. Medvedev zu Spox: „Ich nehme bei Trikots immer die Nummer 33, weil ich so ein großer Fan von Mario Gomez bin. Als er bei den Bayern spielte, hat er so großartige Leistungen gezeigt - ich habe ihn so sehr geliebt. Er war mit Abstand mein absoluter Lieblingsspieler und alleine wegen ihm ist die 33 meine Lieblingsnummer.“

Die Frage, warum gerade der Ex-Nationalspieler und heutige Experte sein Favorit war, beantwortet Medvedev mit einem leichten Seitenhieb auf Gomez‘ Technik: „Ich glaube, es hat etwas damit zu tun, dass ich auch mal Stürmer war, als ich früher in der Jugend Fußball gespielt habe.“ Lachend fügt Medvedev hinzu: „Ich war auch groß und hatte keine Technik.“ Der Tennis-Star weiter: „Aber ich habe auch Tore geschossen. Mario war einfach fantastisch und irgendwie war er mir von seiner ganzen Art und Weise sehr nahe.“

Medvedev bewundert Robert Lewandowski, Arjen Robben und Joshua Kimmich

Es habe eine Zeit in seinem Leben gegeben, da habe er kein FCB-Spiel verpasst. „Auch jedes Freundschaftsspiel, ganz egal. Von mir aus auch jedes Training, wenn es irgendwo zu sehen war. Ich bin ein riesiger Fan geworden.“ Mit zunehmenden Erfolgen beim Tennis schaffe er es mittlerweile nicht mehr, alle Matches der Bayern zu verfolgen - nach seiner Karriere wolle er dann aber kein Spiel mehr verpassen. Bisher habe er es nur einmal in die Allianz Arena geschafft, allerdings fand dort kein Spiel statt. Im Fanshop habe er sich trotzdem pudelwohl gefühlt.

Neben Gomez war auch Arjen Robben („ein Magier auf dem Platz“) einer seiner Favoriten. Aus der heutigen Mannschaft bewundere er neben Mentalitäts-Monster Joshua Kimmich vor allem Robert Lewandowski, den er bei Instagram verfolge. Er habe „extrem großen Respekt davor, was Lewandowski macht und ich versuche, im Tennis einen ähnlichen Ansatz zu verfolgen. Medvedev imponiert Lewandowskis Körper: „Wenn ein Spieler zu den Bayern kommt, sieht er ein Jahr später wie ein Bodybuilder aus.“ (cg)

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