Außer Form und unzufrieden

Dante, Alonso, Lewandowski: Peps trauriges Trio

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Läuft noch nicht rund bei ihnen: Dante, Xabi Alonso und Robert Lewandowski.

München - Es ruckelt noch beim FC Bayern, und besonders an drei Stars lässt sich das gut festmachen – an Peps traurigem Trio: Dante, Alonso, Lewandowski.

Der FC Bayern ist auch nach drei Wochen und fünf Spielen in diesem Jahr noch nicht in seinem gefürchteten Hinrunden-Rhythmus, zumindest nicht stabil über mehrere Partien. Woran genau es liegt, das wird derzeit wohl niemanden so sehr interessieren wie den Trainer der Roten selbst, Pep Guardiola. Bei der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Spiel sprach er am Freitag leidenschaftlich und emotional wie selten, aber auch mit freudigem Enthusiasmus – so als wüsste er, dass es sehr bald sehr viel besser läuft bei seiner Elf. Vielleicht sogar auch schon am Samstag bei Aufsteiger SC Paderborn (15.30 Uhr, Sky).

Die aktuelle Spielweise aber, das ist auch ihm klar, ist nicht optimal. Es ruckelt noch beim FCB, und besonders an drei Stars lässt sich das gut festmachen – an Peps traurigem Trio.

Da wäre zum einen Dante: Der Brasilianer hadert mit seinen Kritikern, kann selbst derzeit kaum beweisen, dass er noch immer die feste Stütze in der Abwehr ist. Gegen Hamburg und Donezk musste er zweimal 90 Minuten lang zuschauen. Sein Trainer sagt: „Es kann sein, dass er jetzt wieder spielt, natürlich! Nicht vergessen: Dante hat in der Hinrunde alle Spiele gemacht – und wir haben nur vier Gegentore bekommen!“

Bei dem Brasilianer ist es wie bei einer zweiten tragischen Figur, nämlich etwas weiter vorn: bei Xabi Alonso. Auch er wirkt nicht so sicher, so selbstverständlich gut wie in der Hinrunde. Guardiola lobt: „Xabi Alonso ist sehr wichtig, er ist schnell mit dem Kopf, schnell mit dem Ball, er liest das ganze Spiel. Aber wenn wir ihn bräuchten, damit er den Gegnern hinterherläuft, dann ist er der schlechteste Spieler auf der Welt.“ Und genau da ist das Problem, ähnlich wie bei Dante: Nicht die Spieler patzen, das System patzt.

„Das sind Konzeptprobleme, Trainerprobleme“, sagt Guardiola und führt als Beispiel die vier Gegentore in Wolfsburg an. Diese sind niemandem allein anzukreiden, Ausgangspunkt ist immer das Kollektiv. Immerhin ist der FC Bayern in der heutigen Zeit komplett auf Ballkontrolle ausgelegt, wenn diese verloren geht, lassen sich auch die Gegentore nicht vermeiden.

Bei der dritten traurigen Figur im Bunde, noch ein Stück weiter vorn, ist die Lage etwas anders. Robert Lewandowski und seine offensichtliche Unzufriedenheit liegt allein an der Konkurrenzsituation. Guardiola sagt: „Wenn Mario Götze nicht gegen Schachtjor Donezk spielt, dann ist es ein Problem mit Mario Götze. Wenn Thomas Müller nicht spielt, dann hat der Trainer ein Problem mit Thomas Müller“ – und so weiter. Pep sagt: „Ich habe fünf Topstürmer.“ Und einem müsse er immer wehtun. Hoffentlich kommen nicht noch mehr traurige Spieler hinzu.

mic

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