Darf Reina endlich ran?

"Vielleicht. Vielleicht ja, vielleicht nein"

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Darf er sich heute strecken? FCB-Ersatzmann Pepe Reina.

München - Bis heute ist Pepe Reina ohne Pflichtspiel-Einsatz für den FC Bayern. Ob sich das am Mittwoch ändern wird? Pep Guardiola flüchtete sich in das große "Vielleicht".

Update vom 4. März 2015: Am Mittwochabend empfängt der FC Bayern Eintracht Braunschweig im Achtelfinale des DFB-Pokals. Der Zweitligist muss beim Erstliga-Tabellenführer und Rekordmeister in der Allianz Arena ran. Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie das Spiel FC Bayern gegen Eintracht Braunschweig am Mittwoch live im TV und im Live-Stream sehen können.  

Diese Bilanz ist ganz bitter: Auch nach knapp acht Monaten hat Spaniens ehemaliger Nationaltorwart Pepe Reina (32) noch kein Pflichtspiel für den FC Bayern bestritten. Zu Beginn der Saison aus Neapel zum FCB gewechselt, hatte man ihn eigentlich als ständiges Back-up für Manuel Neuer gesehen, als einen Torwart, der genug Klasse besitzt, um den deutschen Nationalmannschaftstorhüter regelmäßig zu vertreten. Immerhin gilt Trainer Pep Guardiola als jemand, der seine Mannschaft gerne personell durchwechselt – im Tor aber hatte bisher noch fast keine Veränderung gegeben.

Nur einmal durfte Pepe Reina bisher ran, im Freundschaftsspiel gegen Fan-Auswahl. Dort verletzte er sich prompt, fiel mit einem Muskelbündelriss wochenlang aus. Doch das ist überwunden, Reina ist fit und bereit, wie er zuletzt gegenüber der tz bestätigte.

Kommt nun also endlich seine Chance, für den FC Bayern Kasten sauber zu halten? „Vielleicht. Vielleicht ja, vielleicht nein, ich weiß es noch nicht“, sagte Pep Guardiola am Dienstag darauf angesprochen. „Die Möglichkeit besteht natürlich.“

Das klang eindeutig nicht danach, als würde der Trainer schon länger den Plan haben, seinen zweiten Torwart gegen Eintracht Braunschweig einzusetzen. Dabei ist es beispielsweise in Spanien durchaus üblich, in Pokalwettbewerben dem Ersatz eine Chance zu geben.

Neben Reina gebe es bei den Roten allerdings noch einen weiteren Torwart, der bereits bewiesen hatte, dass auf ihn Verlass ist: Tom Starke. Der 33-Jährige ist seit Jahresbeginn ebenfalls wieder voll im Trainer, hat seinen Syndesmosebandriss überstanden. Theoretisch also hat Guardiola am Mittwoch gegen den Zweitligisten die Qual der Wahl.

mic

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