Matchwinner gegen Hoffenheim

Deswegen ist Sebastian Rode der neue Robben 

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Sebastian Rode war der Matchwinner im Spiel gegen Hoffenheim.

München - Er war der Matchwinner der Partie gegen Hoffenheim: Sebastian Rode spielte mit einem feinen Füßchen. Und erinnerte dabei an Arjen Robben.

So ein feines Füßchen hätte man ihm gar nicht zugetraut! Mittelfeldkämpfer Sebastian Rode wurde beim 2:0-Sieg des FC Bayern zum Matchwinner, sein Führungstor brachte dem Rekordmeister die Sicherheit und das Selbstverständnis der letzten Wochen zurück. Denn es war kein Gewaltschuss, kein billiger Abstauber.

Rode behielt im engen Strafraumgetümmel die Übersicht, schirmte die Kugel ab, hob den Kopf – und fand die Lücke für den Schlenzer. Genauso cool, wie man das eben macht beim FCB! Bisher kannte man diese Art zu treffen besonders von Superstar Arjen Robben, wenn auch eher mit dem linken Fuß.

Beim ersten Blick dachte man dennoch sofort an den Holländer, man hätte auch „Arjen Rode“ in die Torschützenliste eintragen können. „Ja, den wollte ich dahin haben. Man kann viel von Arjen lernen im Training“, sagte Rode im Anschluss, als er seinen Treffer erklären musste.

Den Vergleich zum verletzten Flügelflitzer konnte man bei genauer Betrachtung des Spiels aber auch ohne das Tor ziehen. Denn Rode verhielt sich auch ansonsten wie Robben: immer in Bewegung, mitreißend, antreibend.

Im Vierermittelfeld mit Bernat und den Nachwuchsleuten Gaudino und Weiser sorgte der Ex-Frankfurter für die Ordnung, übernahm Verantwortung im Defensiv- wie im Offensivbereich. „Er hat ein super Tor gemacht, und er ist auch ein super Typ“, sagte Mario Götze über seinen Kollegen, der ihm den Rücken freihielt. „Er arbeitet immer, gibt immer Gas, lässt sich nicht hängen, haut sich überall rein. Das ist sehr, sehr wichtig. In solchen Situationen wächst man heran. Und man hat es gesehen: Das 1:0 war ein sehr wichtiges Tor für uns. Wir können ihn sehr gut gebrauchen.“

Hatte Rode in seinen ersten FCB-Einsätzen zunächst seine Kernkompetenz verfolgt und das Mittelfeld für den Gegner dicht gemacht, setzte er zuletzt immer mehr Offensiv-Akzente. „Es freut mich ungemein, dass ich wieder über 90 Minuten spielen durfte und wieder ein Tor geschossen habe“, sagte der 24-Jährige und fügte bescheiden an: „Viel wichtiger aber war, dass wir mit einem positiven Ergebnis ins Spiel am Dienstag reingehen.“

Hauptverantwortlich war seine engagierte Leistung in einer neuen Mittelfeldzentrale. Rode: „In der Konstellation haben wir so noch nie zusammen gespielt und dennoch ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht.“ Das gilt es morgen zu wiederholen – der Kämpfer mit dem feinen Füßchen steht jedenfalls bereit.

mic

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