Vorstand sieht enormes Potenzial

Darum tourt der FC Bayern durch die USA

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FCB-Strategie-Vorstand Jörg Wacker (l.) eröffnete 2014 das erste Auslandsbüro in New York.

München - Ab kommenden Montag tourt der FC Bayern München zehn Tage lang durch die USA. Der Rekordmeister macht dann Halt in Chicago, Charlotte und New York. Doch neben den Testspielen hat die Reise auch wirtschaftliche Gründe.

Zwei Wochen nach dem offiziellen Amtsantritt von Cheftrainer Carlo Ancelotti in München, startet der FC Bayern am kommenden Montag seine zehntägige Tour durch die USA. In den Staaten warten auf den deutschen Rekordmeister im Rahmen der "Audi Summer Tour 2016" Testspiele gegen die drei europäischen Spitzenklubs AC Mailand (28. Juli, 3.30 Uhr, in Chicago), Inter Mailand (30. Juli, 23.00 Uhr, in Charlotte) und Real Madrid (4. August, 1.30 Uhr, in New York).

Doch die Reise hat nicht nur sportliche Gründe, wie Jörg Wacker, FCB-Vorstand für Internationalisierung und Strategie, bestätigt. "Solche Touren gehören zur Internationalisierung. Wer mit den Großen spielen will, muss in die Welt", sagte der 48-Jährige gegenüber der Süddeutschen Zeitung und fügte hinzu: "Der FC Bayern hat auch eine große Anhängerschaft außerhalb Deutschlands. Sie muss die Chance haben, unsere Stars und Talente live zu erleben."

Bereits vor zwei Jahren tourte der Bundesliga-Primus durch die USA. Damals wurde in New York unter anderem das erste Auslandsbüro eröffnet, mit dem Ziel, die Marke Bayern München auch außerhalb Europas bekannter zu machen - mit Erfolg. "Von unseren 38 Millionen Facebook-Fans kommen nur drei Millionen aus Deutschland. Außerdem haben wir Medien-Kooperationen geschlossen und wir sehen die Resultate: Vor zwei Jahren gab es neun Bayern-Fanklubs in den USA, inzwischen sind es schon 102 in 37 Bundesstaaten. Es gibt in den USA eine enorme Begeisterung für Fußball und für uns", so Jörg Wacker.

Nächste Tour geht nach China

Aus diesem Grund treibt der FCB seine Internationalisierung in den USA weiter voran. "Das ist ein sehr großer Markt, der wird in Zukunft weiter wachsen. Hier sehen wir ein enormes Potenzial", verriet Wacker. Bereits heute gebe es dort etwa 70 Millionen Fußballinteressierte und 25 Millionen aktive Fußballer. Doch nicht nur im Westen der Welt möchte der amtierende deutsche Meister präsent sein und weitere Anhänger gewinnen. Auch auf dem asiatischen Markt erhoffen sich die Münchner Verantwortlichen hohe Einnahmen durch TV-Übertragungen, Sponsoring und Merchandising. Deshalb geht es im Sommer 2017 voraussichtlich wieder nach China.

Zunächst warten jedoch zehn spannende und abwechslungsreiche Tage auf das Team von Trainer Ancelotti, der allerdings nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. Was die Roten während ihrer Saison-Vorbereitungstour alles erleben werden, erfahren Sie ab Montag täglich bei uns.

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sk

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