Bayern-Star hilft aus

David Alaba greift tief in die Tasche - und kauft Anteile an seinem Ex-Klub

Im Klubmagazin 51 drückte David Alaba kürzlich seine Dankbarkeit gegenüber dem FC Bayern aus. Einem anderen Ex-Verein griff er nun finanziell unter die Arme.

München - Im Sommer wird David Alaba den FC Bayern nach 13 gemeinsamen Jahren definitiv verlassen. Zwar steht eine offizielle Bestätigung noch aus. Vieles deutet derzeit aber darauf hin, dass es den Verteidiger nach Spanien zu Real Madrid zieht. Der Weggang des Österreichers hat jedoch einen faden Beigeschmack. Seine Forderungen im Vertragspoker mit den Münchnern nehmen ihm einige Fans immer noch übel.

David Alaba: FC Bayern „ist meine Familie, meine Heimat...“

Um die Wogen zu glätten, bekräftigte Alaba im Klubmagazin 51 deshalb: „Ich bin als 16-Jähriger aus Wien hierhergekommen, und 13 Jahre später blicken wir auf fast die Hälfte meines Lebens zurück. Das sagt eigentlich alles. Der Verein ist meine Familie, meine Heimat, mein Zuhause.“ Klar ist: Der heute 28-Jährige ist dankbar für die Chance beim deutschen Rekordmeister. 2009 wechselte er von Austria Wien zum FCB. Und auch seinem anderen Ex-Klub fühlt er sich bis heute tief verbunden.

Denn nach Angaben des Kuriers griff Alaba jetzt seinem finanziell schwer angeschlagenen Heimatverein etwas unter die Arme. Für 500.000 Euro soll sich der Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft mittels Optionsschein zwei Prozent der Anteile des Hauptstadtklubs gesichert haben. Außerdem soll Alaba, der in Wien geboren wurde und bei den „Veilchen“ den Durchbruch schaffte, das Testimonial für die „Austria-Lizenz-Markenpartnerschaft für den Mittelstand“ werden. Dadurch sollen mittelständische Unternehmen als neue Sponsoren gefunden werden.

David Alaba wechselte vor Profidebüt bei der Austria zum FC Bayern

Der Abwehrchef spielte von 2002 bis 2008 für die Austria - allerdings nie für die Profis. Kurz vor seinem geplanten Debüt wagte er den Schritt nach Deutschland. Seine Wurzeln aber vergaß er nie. Der österreichische Traditionsklub hatte aufgrund finanzieller Schwierigkeiten die Lizenz für die kommende Spielzeit erst in zweiter Instanz erhalten. Trainer und Sportchef Peter Stöger, ehemals Cheftrainer beim 1. FC Köln und Borussia Dortmund, hatte bereits zuvor seinen Abschied im Sommer von seinem kriselnden Herzensverein angekündigt. (jn/sid)

Rubriklistenbild: © Matthias Schrader/dpa

Auch interessant

Kommentare