Er soll zwei Alt-Stars ersetzen

Macht Barca bei David Alaba ernst?

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David Alaba ist angeblich beim FC Barcelona ein Thema.

München - Linksverteidiger auf Weltklasseniveau gibt es nur wenige. Der FC Bayern hat mit David Alaba mindestens einen. Nun ist nach einem Medienbericht ein spanischer Verein auf ihn scharf.

Auch wenn er sich selber eher im Mittelfeld sieht, ist David Alaba ohne Zweifel wohl einer der besten Linksverteidiger der Welt. Seit seiner Beförderung durch Louis van Gaal in die Profi-Mannschaft zeigt der Österreicher beim FC Bayern auf dieser Position immer wieder hervorragende Leistungen. Die Flügelzange mit seinem Kumpel Franck Ribéry war 2013 einer der Garanten für das Triple und auch mit Douglas Costa läuft es super. Seine Antizipationsfähigkeit, Spielübersicht und auch Torgefährlichkeit machen ihn vorne wie hinten variabel einsetzbar, weswegen er immer wieder auch von seinen Trainern gelobt wurde. Doch dies weckt natürlich auch Begehrlichkeiten von anderen Vereinen.

Neben Real Madrid kommt offenbar ein weiterer der angeblichen Interessenten aus Spanien, genauer gesagt aus Katalonien. Beim FC Barcelona stehen die Zeichen zumindest in der Defensive eher auf Umbruch. Die Innenverteidiger Javier Mascherano und Jeremy Mathieu sind mit 31 beziehungsweise 32 Jahren nicht mehr die Jüngsten, wenngleich Barca mit beiden im vergangenen Jahr noch das Triple holte.

Alaba beim FC Barcelona im Gespräch

Wie fussballtransfers.com unter Bezug auf die Hauszeitung des spanischen FCB nun berichtet, macht man sich dort schon länger Gedanken um die Nachfolge der beiden. Und neben Kandidaten vom FC Everton, Athletic Bilbao, PSG, Atlético Madrid und River Plate soll auch David Alaba in den Fokus gerückt sein. Aufgrund der hohen Spielweise des FC Barcelona wäre die Innenverteidigerposition wohl eher mit der eines Sechsers bei anderen Vereinen zu vergleichen. Auch beim FC Bayern spielte der 23-Jährige schon des Öfteren auf der IV-Position - und meisterte diese Herausforderungen stets auffallend gut. Pep Guardiola verleitete dies zu der Aussage, dass aus Alaba "ohne Zweifel einer der besten Innenverteidiger der Welt werden" kann.

Sein Vertrag bei den Roten aus München läuft noch bis 2018, bei der letzten großen Verlängerungsrunde war er - genau wie Mario Götze - nicht unter den Kandidaten. Fest steht: Die Bayern werden ihn sicherlich nicht einfach so ziehen lassen. Alaba sieht sich in der Zukunft eher im Mittelfeld und so wird er möglicherweise abwarten, was Carlo Ancelotti mit ihm plant. Der Lockruf aus Spanien, der ihn wieder eine Reihe mehr in die Defensive stecken würde, dürfte nicht allzu attraktiv sein.

bix

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