Mann droht mit Bombe: Entwarnung nach Großeinsatz in München und Ingolstadt

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Flexibilität könnte zum Problem werden 

Alaba fordert: "Ich will eine feste Position"

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David Alaba hat beim FC Bayern schon auf fast allen Positionen gespielt.

München - David Alaba hat bereits mehrfach bewiesen, dass er auf unterschiedlichen Positionen Topleistungen für den FC Bayern bringen kann. Doch seine Flexibilität könnte langfristig zu einem Problem werden.

Bayern-Trainer Pep Guardiola ist ein großer Fan von taktischer Flexibilität. Es kann vorkommen, dass er das System in einem Spiel mehrmals wechselt und neu ausrichtet. Damit will er auf alle möglichen Entwicklungen innerhalb einer Partie reagieren können. Grundvoraussetzung dafür ist das entsprechende Spielermaterial. Die Fußballer des FC Bayern haben sich an diese Anforderungen gewöhnt. Ein Spieler, der damit die geringsten Probleme hat, ist David Alaba.

Unter Pep Guardiola hat der Österreicher schon auf den unterschiedlichsten Positionen gespielt. Allein in dieser Saison hat der 23-Jährige vier verschiedene Aufgaben übernommen. Dabei half er überwiegend in der verletzungsgeplagten Abwehrreihe aus und überzeugte beispielsweise als souveräner Innenverteidiger. "Ich bin noch ein junger Spieler, dem diese vielen verschiedenen Aufgaben guttun, weil ich dazulerne. Das kann nur gut sein für meine Entwicklung", ist Alaba überzeugt.

Alaba will auf eine Position festgelegt sein

Denn eigentlich sieht sich der Österreicher eher im zentralen Mittelfeld, wo er auch für seine Nationalmannschaft spielt. "Ich habe vergangene Saison schon viel im Mittelfeld gespielt und habe das gut gemacht. Deshalb habe ich schon gedacht, dass ich in dieser Saison mehr im Mittelfeld spiele, aber es gab dann eben die vielen Verletzungen", zeigt Alaba gegenüber dem kicker Verständnis für die Probleme von Trainer Pep Guardiola.

Doch klingt da ein bisschen Enttäuschung heraus? Im Moment eher nicht, dafür ist der Bayern-Profi zu sehr Team-Player. Wenn seine Hilfe gebraucht wird, springt er ein. Langfristig allerdings macht der Nationalspieler Österreichs kein Geheimnis daraus, dass er sich selbst im Mittelfeld sieht und dort am wohlsten fühlt. "Ich spüre schon die Wertschätzung vom Trainer, das sieht man ja auch daran, dass ich immer spiele, doch irgendwann will ich auf eine Position festgelegt sein. In der Zukunft will ich eine Position finden, auf der ich regelmäßig spiele", betont Alaba.  

Aus Sicht des FC Bayern könnte genau dieser Punkt auch für eine langfristige Zusammenarbeit entscheidend sein. Denn sollte sich Unzufriedenheit beim Österreicher breit machen, wäre das ein Ansatzpunkt für die Spitzenteams aus England und Spanien, Alaba zu einem Wechsel zu bewegen. 

mzl

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