Kompromiss bei Boateng?

Bayern-Experte haut David Alaba in die Pfanne - Mit nur einem Satz zerstört er seine Gehalts-Forderungen

David Alaba muss sich beim FC Bayern für seine Gehaltsforderungen Kritik gefallen lassen.
+
David Alaba muss sich beim FC Bayern für seine Gehaltsforderungen Kritik gefallen lassen.

Der FC Bayern hat die Gehaltsforderungen von David Alaba abgeschmettert. Ein bekannter FCB-Experte geht sogar noch weiter.

  • Der FC Bayern und David Alaba gehen am Saisonende wohl getrennte Wege.
  • Bayern-Experte Justin Kraft macht dem Österreicher einen heftigen Vorwurf.
  • Bei einem Alaba-Abgang müsse bei Boateng ein „Kompromiss“ gefunden werden.
  • Mit unserem brandneuen FC-Bayern-Newsletter verpassen Sie nichts, was sich in der Welt des Triple-Siegers tut. Hier geht es zur kostenlosen Anmeldung.

München - Der FC Bayern muss sich im Sommer wohl nach einem neuen Innenverteidiger umsehen. David Alaba wird den Verein verlassen. Der Österreicher sah sich nach den geplatzten Verhandlungen massiver Kritik wegen seiner Gehaltsforderung ausgesetzt. Wenn man den Gerüchten glaubt, sollen Alaba und sein Berater Pini Zahavi zwischen elf und 13 Millionen Euro Netto-Jahresgehalt fordern.

Bayern-Experte Kraft verschmäht Alaba - „Konstanter Leistungen bringen müssen“

„Wenn er in diese Riege auf Biegen und Brechen rein will, hätte er in den letzten Jahren konstanter seine Leistungen bringen müssen“, sagt der Bayern-Experte Justin Kraft im watson-Interview. Der 27-Jährige schreibt für den größten deutschsprachigen Bayern-Blog Miasanrot.de und analysierte in seinem Buch „Generation Lahmsteiger“ die vergangenen zehn Jahre des Bundesliga-Giganten. Kraft kann bei den im Raum stehenden Gehaltsforderungen „nachvollziehen, dass die Bayern in der Corona-Situation da nicht mitgehen wollen.“

„Wenn man sich die Hierarchie anschaut, sehe ich in Alaba einen wichtigen Spieler, der in der Defensive und gerade im Aufbauspiel riesige Fortschritte gemacht hat, aber er gehört nicht zu den wichtigsten Top-Spielern im Klub. Das sind für mich Lewandowski, Kimmich, Müller und Neuer. Das sind die Spieler, die in der obersten Riege stehen“, stellt der Bayern-Experte klar.

Kraft kann Alabas Standpunkt aber auch zum Teil nachvollziehen. „Ich verstehe den Gedanken, nochmal ins Ausland zu wollen und dass er sagt: ‚Ich habe so ein überragendes Jahr gespielt, da will ich ein bisschen mehr verdienen.‘ Wie Bayern-Präsident Herbert Hainer bereits sagte: Da treffen dann eben unterschiedliche Standpunkte aufeinander. Das ist legitim“, so Kraft.

Bayern-Experte Kraft warnt Bosse und macht Boateng-Ansage

Mit Jerome Boateng droht der Rekordmeister neben Alaba den zweiten gestandenen Innenverteidiger zu verlieren. Der Vertrag des Ex-Nationalspielers läuft ebenfalls im Sommer aus. Trotz starker Leistungen wollen die Bosse wohl nicht verlängern, auch wenn Boateng aus Mannschaftskreisen und von Trainer Hansi Flick viel Unterstützung erfährt.

Kraft würde einen Verbleib Boatengs begrüßen und warnt: „Ich kann mir gut vorstellen, dass er bleibt. Wenn Alaba geht, wäre es schwierig, ihn auch noch zu ersetzen. Ich glaube, man ist bemüht, einen Kompromiss mit ihm zu finden.“ Allerdings müsse Boateng dann „vielleicht auf ein bisschen Gehalt verzichten und bei den Ansprüchen hinsichtlich seiner Einsätze heruntergehen“. (ck)

Auch interessant

Kommentare