Neue Pläne durchgesickert

David Alaba reagiert genervt auf Transferpoker - Nächster Topklub schon aus dem Rennen?

Bayern-Profi David Alaba äußert sich zu seiner Zukunft.
+
Bayern-Profi David Alaba äußert sich zu seiner Zukunft.

David Alaba wird den FC Bayern am Saisonende verlassen. Der Transferpoker um seine Zukunft hat längst begonnen - verabschiedet sich nun ein weiterer Topklub aus den Verhandlungen?

München - Es vergeht fast kein Tag, an dem nicht über die Zukunft von David Alaba spekuliert wird. Der Österreicher wird seinen Vertrag beim FC Bayern nicht verlängern - so viel steht fest. Wohin zieht es den begehrten Abwehrspieler? Viele Möglichkeiten hat er nicht mehr, doch eine Spur wird jetzt immer konkreter.

FC Bayern: David Alaba auf dem Sprung nach Spanien - Real Madrid ist Top-Favorit

Dass David Alaba nach 13 Jahren in München eine neue Herausforderung sucht, ist schon länger bekannt. Seitdem wird über seinen nächsten Arbeitgeber gerätselt. Ein Verbleib bei den Bayern scheiterte auch an den hohen Gehaltsforderungen der Alaba-Seite. Somit war zu Beginn klar, dass sich nicht viele Klubs die Dienste des 28-Jährigen leisten können. Nach Informationen von Sky hat Alaba bereits drei Topklubs eine Absage erteilt: Paris Saint-Germain, Manchester City und Chelsea sind wohl aus dem Rennen.

Alles scheint auf einen Zweikampf zwischen zwei spanischen Schwergewichten hinauszulaufen. Real Madrid und der FC Barcelona buhlen um die Gunst des Wieners. Alaba selbst hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er den Traum hat, eines Tages für einen der beiden Traditionsvereine zu spielen. Zuletzt schienen die Königlichen die Nase vorn zu haben, es war von einem üppigen Jahresgehalt von zehn Millionen Euro netto und einem Handgeld in Höhe von 20 Millionen Euro die Rede.

FC Bayern: David Alaba gehen die Optionen aus - Barcelona hat wohl andere Pläne

Diese Zahlen scheinen jetzt Reals einzigen ernsthaften Konkurrenten zurückgeschreckt haben. Wie die katalanische Tageszeitung Mundo Deportivo berichtet, spielt Alaba in den Plänen von Barca-Coach Ronald Koeman keine große Rolle. Der Niederländer genießt das Vertrauen des neuen Präsidenten Joan Laporta. Koeman rechnet nicht mit einer Verpflichtung Alabas, da dieser in den Verhandlungen mit Real Madrid bereits sehr weit sei. Auch die hohen Gehaltsforderungen lassen Barca Abstand von dem Transfer nehmen.

Alaba selbst zeigte sich zuletzt genervt von den andauernden Spekulationen. Im Kreise der österreichischen Nationalmannschaft reagierte er dünnhäutig auf die Nachfrage nach seiner Zukunft. „Natürlich kriegt man das eine oder andere mit, aber ich bin nicht einer, der jeden Morgen aufsteht und die Zeitung liest“, sagte Alaba. „Was in der Zukunft liegt, wird sich zeigen.“ Möglicherweise entscheidet sich Alaba auch erst nach der Europameisterschaft im Sommer. Bis dahin dürften die Diskussionen um die Vertragsgespräche anhalten. (ck)

Auch interessant

Kommentare